| Ruediger |
| Elite-Stammuser |



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| Anmeldungsdatum: 01.05.2006 |
| Beiträge: 561 |
| Wohnort: Münster |
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Das Verhältnis zwischen Deutschen und den drei Millionen hier lebenden Muslimen ist geprägt von Misstrauen, Unkenntnis und Unsicherheit. Dabei entwickelt sich gerade in Deutschland eine Generation junger Muslime, die zwischen ihrer Religion und westlichen Werten keinen Widerspruch sehen. Die Journalistin Julia Gerlach nennt sie in ihrem Buch "Zwischen Pop und Dschihad" Popmuslime.
Allah-Cappies, T-Shirts mit Mecca-Aufdruck, modische Schleier für den Sport - vor Jahren war das noch undenkbar. Heute wird westliche Mode mit islamischen Motiven versehen. Auch in der Musik gehen westlicher Pop und islamische Texte nun eine Liaison ein. Das muslimische Duo Ya-Hu aus Bremen preist Allah in den höchsten Tönen - genauso fromm wie Xavier Naidoo, und fast so schmalzig. Ya-Hu ist Arabisch und bedeutet "Liebe zu Gott". Der türkisch-stämmige Ebabil und der deutsche Konvertit Said wollen mit ihrer Musik zeigen, dass sich coole Rapperposen und Islam nicht ausschließen. Ihre Sounds sind eine Botschaft an muslimische Jugendliche.
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/kuz_titel.html |
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