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Höhepunkt der Schöpfung
BeitragVerfasst am: 17.04.2007, 13:33 Antworten mit Zitat
wayne_gretzky
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Arie sieht die USA ja als Höhepunkt der Schöpfung, die niemand zu kritisieren hat. Auf den Unsinn hat er natürlich die entsprechenden Reaktionen bekommen.
Aber was bei all dem polemischen Mist den der Sohn Kanaans und selbernannte Nachfolger Gandhis verzapft ein wenig untergeht ist, daß er in einer Sache durchaus ein interessantes Thema berührt: wie sieht es den wirklich mit dem USA-Bild der Deutschen aus.
Das die USA nicht das Paradies auf Erden ist brauch man außer mit Arie sicher nicht zu diskutieren, aber ist Amerika wirklich so negativ wie es in Deutschland immer wieder dargestellt werden?
Wird da nicht ein Land durch eine unfähige und größenwahnsinnige Regierung in Sippenhaft genommen? Man sollte ja nicht vergessen, daß in der ersten Wahl knapp über die Hälfte und in der zweiten Wahl nur wenig unter 50% George W. NICHT gewählt haben und seine Popularitätswerte (oder besser Unpopularitätswerte) in der USA auch nur knapp oberhalb von denen im Rest der der Welt liegen.
Manchmal habe ich das Gefühl, daß in der Tat in Deutschland die USA sehr indifferenziert in Bausch und Bogen verdammt wird ohne das die Leute mit den Gegebenheiten wirklich vertraut sind.
Der ungebildete Burger-fressende dauerglotzende Waffennarr, der denkt die Pizza sei in New York erfunden und in Deutschland regiert noch Hitler hinter der Mauer existiert sicherlich auch, aber es wird gerne übersehen, daß das genauso ein Klischee ist wie der Sauerkraut-fresssende, lederbehoste Nazi der Bier trinkend auf Schloß Neuschwanstein jodelt.
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BeitragVerfasst am: 17.04.2007, 15:28 Antworten mit Zitat
störtebeker
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Zitat:

wie sieht es den wirklich mit dem USA-Bild der Deutschen aus.

Durchwachsen - vermutlich genauso durchwachsen, wie die Gesellschaft der USA ist.
Mein USA-Bild war ursprünglich - durch CARE-Pakete, Jazz und Rock ' Roll, toller Technik und wunderschönen Landschaftsbildern positiv geprägt. (Karl May habe ich nie gelesen, dafür Mark Twain, J.F.Cooper...) McCarthy und der Prozess um Oppenheimer waren allerdings weniger erfreulich. US-Literatur war angesagt: Hemingway, Miller... "Richtige" Amerikaner begegneten mir dann ab '66/'67 in Gestalt der US-Army - zur Zeit des Vietnam-Krieges und trübten das Bild erheblich ein: unzuverlässig, extrem undiszipliniert, jede Menge Drogen, massive Rassenprobleme, Unterstützung für Marcos, Salazar, Franco und Pattakos - auch nicht erfreulich aus europäischer / deutscher Sicht. Dann der erste Besuch in den USA und gleich am ersten Abend mitten drin in Georgetown - was für eine liebenswerte Gesellschaft! Dann Virginia, ebenso freundlich und offen, dann Florida mit vielen schönen US-Ladies und wilden Strandpartys, Kansas (Fort Leavenworth) - a bissl steif und förmlich. Am Ende NY: einfach nur umwerfend, tage- und naächtelang die Stadt durchstreift - auch in der 42. Strasse nicht angemacht worden. Später kam ich nach Texas, New Mexico, Colorado und wieder nach Fl. und NY.
Ja, die Gesellschaft ist nicht nur sehr durchwachsen, sondern in manchen Dingen sehr anders als Europa. Prediger, die erzählen, es sei Christenpflicht, immer mit einem Colt herumzulaufen, gehen mir auf den Keks. Die Lotsen der Tampa Bay waren ein großartiger Schlag. El Paso ist ein übles Nest und in Juarez hat man als Alemano schon gewonnen - gegenüber den "Gringos". Die Geologen in Denver waren europäischer und weltgewandter als die meisten anderen US-Bürger. Seit etlichen Jahren habe ich Dauerkontakt mit US-Juden - durchweg liberal (auch das "gute" Amerika). Mein Freund und Partner hier ist Opfer einer Latein-Amerikanischen Diktatur, für den ist die CIA der Teufel per se. Na und die Bush-Regierung hat extrem viel zu einer Negativ-Wahrnehmung der USA hierzulande beigetragen.
Es gibt wohl kaum ein eindeutiges Bild der USA in Deutschland. Einerseits sind die USA immer noch der beliebteste Auslandsstudienort, andererseits ...
Wen wundert's, wenn ein so vielfältiges Land so unterschiedliche Reaktionen hervorruft?
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Re: Höhepunkt der Schöpfung
BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 09:19 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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wayne_gretzky hat folgendes geschrieben:
wie sieht es den wirklich mit dem USA-Bild der Deutschen aus.



schlecht, sehr schlecht bedingt durch die antiamerikanischen haßerfüllten Medien die im Gobbelsstil hetzen und agitieren um die USA in den Dreck zu ziehen. Sie tun das um sich als Deutsche besser fühlen zu können, deswegen hetzen sie gegen das Land das 1945 ganz auf sich allein gestellt den deutschen Nationalsozialismus besiegte.


Zitat:


daß das genauso ein Klischee ist wie der Sauerkraut-fresssende, lederbehoste Nazi der Bier trinkend auf Schloß Neuschwanstein jodelt.



Es ist heute er der biersaufende springerstieltragende Nazi-Skinhead der mit Baseballschlägern durch versiefte ostdeutsche Plattenbauten und Dörfer zieht um Ausländer zu klatschen.

Das ist allerdings kein Klischee, das ist im versifften Osten leider die Realität. Ganze Regionen sind in den Händen krimineller integrationsverweigerne Naziidioten.
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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 09:22 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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[quote="störtebeker"]
Zitat:


Mein USA-Bild war ursprünglich - durch CARE-Pakete,


Dafür solltet ihr extrem dankbar sein. Amerika hätte euch auch verhungern lassen können und keiner hätte auch nur einen Finger für euch krumm gemacht, nachdem Holocaust. Bedenkt das heute mal wenn ihr verbal auf die USA eindrischt.

Mehr Dankbarkeit gerade von deutscher Seite wäre angebracht.
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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 11:16 Antworten mit Zitat
papillion
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Zitat:
schlecht, sehr schlecht bedingt durch die antiamerikanischen haßerfüllten Medien die im Gobbelsstil hetzen und agitieren um die USA in den Dreck zu ziehen. Sie tun das um sich als Deutsche besser fühlen zu können, deswegen hetzen sie gegen das Land das 1945 ganz auf sich allein gestellt den deutschen Nationalsozialismus besiegte.


Du Schwätzer, "ganz alleine auf sich gestellt.." , und die Briten, die Russen, die die Hauptlast des Krieges tragen mussten? Früher, als Karl Marx, war es für dich die " heldenhafte Rote Armee", die den Nationalsozialismus besiegte.
Zudem trat Amerika nicht primär des Holocaustes wegen in den Krieg ein.
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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 11:53 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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papillion hat folgendes geschrieben:

Du Schwätzer, "ganz alleine auf sich gestellt.." , und die Briten, die Russen, die die Hauptlast des Krieges tragen mussten?


Mit welchen Waffen kämpften denn die Russen?

Zitat:

Früher, als Karl Marx, war es für dich die " heldenhafte Rote Armee", die den Nationalsozialismus besiegte.


Einbildung ist auch eine Bildung, du schädel. "Karl Marx" so würde ich mich nie nennen. Du must schwer unter Einblidung leiden. Nicht so viel kiffen.

Zitat:

Zudem trat Amerika nicht primär des Holocaustes wegen in den Krieg ein.


Selbstverständlich trat die USA wg. dem Holocaust in den Krieg ein. Sie hätten es auch schon früher gemacht, aber die faschistische Deutschenlobby an den Schaltstellen der Macht war noch sehr stark, deren verbrecherische Macht mußte erst gebrochen werden. Die deutsche Lobby hatte einflußreiche Kräfte der USA in den 30er Jahren mit ihrem Geld und ihren Betrügereien unterwandert, prominente Vertreter der proNazilobby waren Avery Brundage und Henry Ford, der die " Protokolle der sieben Weisen von Zion" in den USA verbreitete.
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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 12:02 Antworten mit Zitat
papillion
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Zitat:
Einbildung ist auch eine Bildung, du schädel. "Karl Marx" so würde ich mich nie nennen. Du must schwer unter Einblidung leiden. Nicht so viel kiffen.


Ja, ja, nicht Karl Marx, Mann, lüge doch nicht mich an. Very Happy Wie war dein Leitspruch im JF? " Völker, hört auf die Signale.. Die Internationale rüstet zum letzten Kampf "( oder so ähnlich) . Damals warst du Amerikahasser, und hast die Verbrechen Stalins geleugnet, du Geschichtsverfälscher. Erst als du als Kommunist Xmal rausgeflogen bist, wurdest du "Demokrat, Jude und Amerikafreund".


Deinen anderen unqualifizierten Mist kommentiere ich nicht.
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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 12:05 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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"Papillon" ist ein Kiffer das merkt man, sein Hirn ist total zugenebelt bei soviel Bullshit den man hier list von ihm.
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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 12:25 Antworten mit Zitat
papillion
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Zitat:
"Papillon" ist ein Kiffer das merkt man, sein Hirn ist total zugenebelt bei soviel Bullshit den man hier list von ihm.


So, na denn, wenn du es sagst. Mr. Green

Und du bist ein Möchtegernjude, der sich eine erlogene Opfer- Vita zurechtgezimmert hat.
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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 12:56 Antworten mit Zitat
störtebeker
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Arie-ben-Karl schrieb:
Zitat:

schlecht, sehr schlecht bedingt durch die antiamerikanischen haßerfüllten Medien die im Gobbelsstil hetzen und agitieren um die USA in den Dreck zu ziehen. Sie tun das um sich als Deutsche besser fühlen zu können, deswegen hetzen sie gegen das Land das 1945 ganz auf sich allein gestellt den deutschen Nationalsozialismus besiegte.

Zitier' doch bitteschön mal den "Göbbels-Stil"! - anstatt wilde Behauptungen aufzustellen.
Der Einzige, der hier pausenlos von "Hass" schwafelt, bist Du. Und merk' Dir mal: Kritik ist nicht Hass. Aber Jemanden, der Dir mit Argumenten kommt, als benebelten Kiffer zu beschimpfen, DAS liegt schon ziemlich nahe an blindem Hass.
Die Sowjetunion hat 90% der Last des Krieges getragen. Der Pacht-Leih-Vertrag war eine Hilfe, aber gesiegt hat die SU mit ihren eigenen Waffen: T 34, Katjusha, Lagg 3 und Millionen von geopferten Soldaten... und wie Papillion richtig feststellte, stand die USA keineswegs allein!
Wenn Du schon Nazi-freundliche US-Bürger aufzählst, vergiss nicht Charles Lingbergh. Und das Zögern der USA, in den Krieg einzutreten, hatte etwas mit der Monroe-Doktrin zu tun und nichts mit dem angeblichen Einfluss von Henry Ford.. Aber Geschichtsfakten sind Dir ohnehin fremd. Nur auf der Basis solcher Ignoranz kann man die abwegige Behauptung aufstellen, die USA seien wegen des Holocaust in den Krieg eingetreten.
Achja - noch dies zum Stichwort CARE-Pakete: Du hättest meinen Beitrag ruhig zuende lesen sollen, anstatt nach dem ersten Satz wie ein getretener Hund aufzuheulen.
Summa Summarum: Wer immer sich hinter dem Nick "Arie ben..." verbirgt ist ein extremer Schwachkopf und unbelehrbarer Ignorant, dessen Diktion und Hasstiraden dem gleichen Müll eine "Karl Marx" und "Ezer Weizmann" verteufelt ähnlich sind.
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Re: Höhepunkt der Schöpfung
BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 13:58 Antworten mit Zitat
wayne_gretzky
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Arie-Ben-Kanaan hat folgendes geschrieben:
wayne_gretzky hat folgendes geschrieben:
wie sieht es den wirklich mit dem USA-Bild der Deutschen aus.



schlecht, sehr schlecht bedingt durch die antiamerikanischen haßerfüllten Medien die im Gobbelsstil hetzen und agitieren um die USA in den Dreck zu ziehen.


Was soll der Schwachsinn????
Man sollte doch eigentlich denken, daß es auch Dein Anliegen wäre, sich einmal kritisch mit dem Amerika-Bild in Deutschland auseinanderzusetzen. Indem Du so einen hirnlosen, polemischen Unsinn schreibst und die deutschen Medien "haßerfüllt" nennst und mit Deinem pauschalen Lieblings-Nazivergleich beschimpfst, hast Du Dich gleich mal wieder von jeglicher sinnvollen Diskussion verabschiedet und anstatt wirklich mal zu gucken wie das mit Antiamerikanismust in Deutschland bestellt ist, gibt es hier nur noch die große Schlammschlacht.
Glaub es echt nicht!!!!
Der Spiegel mit Kolumnist Henryk Broder ist dann wohl bei Dir der Stürmer und Anne Will ist die weibliche Ausgabe von Goebbels, oder was?
Merkst Du nicht wie dämlich das ist?????
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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 14:51 Antworten mit Zitat
störtebeker
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@ Wayne:
Was ich an den USA schätze und bewundere, ist u.A. dieses:
http://www.bagnewsnotes.com
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BeitragVerfasst am: 20.04.2007, 14:22 Antworten mit Zitat
Robbi P.
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@ Wayne Gretzky

Zitat:
Der Spiegel mit Kolumnist Henryk Broder ist dann wohl bei Dir der Stürmer und Anne Will ist die weibliche Ausgabe von Goebbels, oder was?
Merkst Du nicht wie dämlich das ist????


Es ist ein Unterschied zwischen einem Nachrichtenteil und einer Kolumne, in der einzelne Autoren ihre Meinungen wiedergeben. Herr Broder steuert mit seinen Meinungsäußerungen antiamerikanischen Berichterstattungen entgegen, was aber natürlich nicht bedeutet, dass es diese antiamerikanischen Berichterstattungen im Nachrichtenteil nicht gibt.

Folgende Blogs finde ich dazu recht interessant:

Anti-Amerikanismus in den Medien

---

Doppelmoral und Heuchelei!

Man sollte meinen, dass Journalisten geschulte Menschen sind, wenn es darum geht, sich nicht ausnutzen zu lassen. Die Westeuropäischen Medien tragen in diesem Punkt, wie man in der Welt des Sports zu sagen pflegt, die rote Laterne. Der Internet-Nachrichten Betreiber Spiegel-Online ist, als meist gelesener Onlineberichterstatter Deutschlands, Sinnbild dafür......


und:

Perfider gehts nimmer! Der Verfall von SpiegelOnline…./

Natürlich darf nicht jede Kritik an der amerikanischen Regierung zum Antiamerikanismus verurteilt werden. Der Antiamerikanismus zeigt sich jedoch meist in Form einer völlig einseitigen Kritik. Auch in der Nennung von Opfern wird diese Einseitigkeit demonstriert. Wieviel hört oder liest man z. B. von amerikanischen Opfern im Vergleich zu irakischen Opfern? Als Beispiel dazu folgender Artikel:

Für deutsche Medien dürfen US-Soldaten keine Opfer sein

Antiamerikanismus ist vielen deutschen Medien Passion. So berechtigt es ist, Kriegsverbrechen öffentlich zu machen und Verantwortlichkeit einzufordern samt Bestrafung, so unglaubwürdig wird das Ganze, wenn sich das mediale Interesse bevorzugt gegen eine Seite richtet. Der Spiegel liefert wieder mal ein Parade-Beispiel für eine seit dem Vietnamkrieg etablierte Feindbildpflege gegenüber US-Soldaten......


Der Vergleich mit Goebbels ist sicher überzogen, aber ist er auch tatsächlich so dämlich? Pauschal kann man das nicht beurteilen, auf einzelne Fälle bezogen sieht es jedoch anders aus. So brachte zum Beispiel die "Financial Times Deutschland" einen antiamerikanischen Artikel mit dem Titel "Saddam, wir lieben Dich". Der amerikanische Journalist Michael Fumento äußerte sich dazu u. a.:

Germans, however, like us. But faced with Goebbels-like propaganda such as this, it's easy to see why they — and other Europeans similarly brainwashed — want nothing to do with our efforts to keep the Iraqi people free.

Noch ein interessanter Artikel, wenn auch der Titel pauschal "die deutsche Volksgemeinschaft" verurteilt:

Die deutsche Volksgemeinschaft suhlt sich im Anti-Amerikanismus – Reginald Rudorf in Criticón: Schon Goebbels verdammte die amerikanische Kultur als jüdisch


---

Ansonsten möchte ich alle bitten, wieder zu einem friedlicheren Dialog zurückzukehren. Wäre doch viel zu schade, wenn dieses sehr interessante Thema durch Beschimpfungen untergeht.
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BeitragVerfasst am: 20.04.2007, 15:13 Antworten mit Zitat
störtebeker
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Sorry Robbi - aber ich zitiere hier mal aus dem, was Du verlinkt hast:

"Spiegel Online, einst der Vorzeige-Nachrichtendienst im Internet, wird immer mehr zur massenkompatiblen, marktschreierischen Schwätz-Postille , das fällt dem aufmerksamen Internetnutzer ja schon seit geraumer Zeit auf. Heute aber schießt SpOn mal wieder den Vogel ab: gleich drei links-konforme, Amerika-bzw. England-kritische und abenteuerlich absurde Artikel säumen als Headliner die Startseite von SpiegelOnline (s. unten). Zunächst konstatiert Gerhard Spörl in “Bye, bye Betonköpfe” zum Abdanken des US-Botschafters bei der UNO, John Bolton, zynisch : “Die Neokonservativen in den USA sind am Ende.” Woher er diese vermeintliche Information hat, bleibt schleierhaft."

Dies ist eine ziemlich billige Schmähkritik an SPON! John Bolton war ja durchaus nicht umstritten in den USA - eben als "Betonkopf", der zu denen gehört, die die UN prinzipiell als Gesprächspartner der USA ablehnten. In den von mir verlinkten "bagnewsnotes" wurde noch deutlich härtere Kritik an Bolton geübt!)
So gehört denn auch der von Dir verlinkte Weblog zu denen, die die Bush-Regierung mit der gesamten US-Gesellschaft gleichsetzen und deshalb Kritik an Bush (und seinen Leuten) sofort als Anti-Amerikanismus brandmarken. Vergleiche es meinetwegen mit Schröder. Auch der war ja nicht unumstritten. Wer aber gäbe uns das Recht, jeden, der Schröder oder Trittin kritisierte als "German-basher" anzugreifen?
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BeitragVerfasst am: 20.04.2007, 15:26 Antworten mit Zitat
wayne_gretzky
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Robbi P. hat folgendes geschrieben:
@ Wayne Gretzky


Der Vergleich mit Goebbels ist sicher überzogen, aber ist er auch tatsächlich so dämlich?

Der Vergleich mit Goebbels ist gerade deswegen so dämlich, eben weil er so überzogen ist.
Wenn man die ganzen Deutschen Medien pauschal in die übelste und schmutzigste Tonne zu kloppen, die zur Verfügung steht, dann ist die Diskussion abgewürgt bevor sie überhaupt begonnen hat.
Robbi P. hat folgendes geschrieben:

Wäre doch viel zu schade, wenn dieses sehr interessante Thema durch Beschimpfungen untergeht.

Genau aus diesem Grund habe ich mich über den dämlichen Vergleich von Arie so geärgert.

In Deinen Links wird zum Beispiel unter anderem Spiegel Online Antiamerikanismus vorgeworfen. Auch wenn ich da mit vielem, was da als angeblicher Nachweis des Antiamerikanismus herangezogen wird, nicht ganz einverstanden bin, daß der Spiegel gerne mal sehr kritisch über die USA berichtet sehe ich auch so.
Auf der anderen Seite findet eben wie gesagt auch Henryk Broder dort seinen Platz, der ja gerne mal in die andere Richtung abzieht und dabei auch eine oder andere Polemik nicht scheut.
Meinst Du der "Stürmer" hätte Churchill eine regelmäßige Kolumne eingeräumt?
Das zeigt wie absurd Aries Vorwürfe sind.
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Höhepunkt der Schöpfung
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