| Gast42 |
| Junior-Mitglied |



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| Anmeldungsdatum: 11.01.2008 |
| Beiträge: 14 |
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| Robbi P. hat folgendes geschrieben: |
@ Gast42
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| Was waeren denn angebrachte Methoden? |
Es genügt doch, den Schülern zu verdeutlichen, welches Unrecht getan wurde und z. B. Filme über den Holocaust zu zeigen. Wo Schüler "gestörtes Verhalten" nach einem "Experiment" zeigen, ist sicher etwas schief gelaufen.
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Gebe ich Dir zum einen Recht. Eigentlich sollten die herkoemmlichen Methoden wie z.B. Filme reichen.
Auf der anderen Seite sind natuerlich viele Kinder heutzutage was Gewalt und Grausamkeit in Filmen angeht ziemlich abgestumpft. Ich weiss nicht ob es stimmt oder es nur eine "Spinne in der Yucca Palme" ist, aber ich habe von Schuelern gehoert die die "Action-Szenen" in "Schindlers Liste" "voll cool" fanden.
Wenn ich das als Lehrer hoeren wuerde, wuerde ich doch am Rad drehen und nach anderen Methoden suchen meinen Fruechtchen klarzumachen was da damals passiert ist.
Ich stimme zu, das darf natuerlich nicht zu gestoerten Kindern fuehren. Aber wenn dieses Thema nicht wenigstens ein bisschen aufwuehlt und verstoert, laeuft auch was schief.
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| Abegesehen davon frage ich mich, wo der erwaehnte Antisemitismus im Osten herkommt. |
Einer der wichtigsten Gründe dafür ist der als "Antizionismus" verpackte Antisemitismus:
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Im anderen Forum waere mir fuer die folgende Bemerkung sofort ein Brandzeichen mit Hakenkreuz in meinen Hintern gesengelt worden, aber hier will ich mal leise anmerken, dass ich nicht vollkommen ueberzeugt bin, dass Antisemitismus und Antizionismus lediglich zwei Verpackungen fuer ein und dieselbe Sache sind. Es gibt sicherlich eine sehr grosse Schnittmenge zwischen den beiden, aber ich denke es gibt auch Antizionismus der nicht einfach Antisemitismus unter anderem Namen ist.
Abgesehen davon stimme ich dem Artikel zu, dass das eher ein Phaenomen der intellektuellen Linken ist, fuer die der Pali-Schal in der Jugend zur Grundausstattung gehoerte.
Aber wie der Text auch sagt, das erklaert den Antisemitismus im Osten, der hier ja das Thema ist, nicht wirklich.
Die Jungs wissen doch zum groessten Teil nicht mal was Zionismus geschweige denn Antizionismus ist.
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| Ich denke, dass Parteien von Rechtsaussen die zum Teil schlechte wirtschaftliche Situation dort geschickt ausnutzen um Stimmung fuer sich und gegen die anderen Parteien zu machen. |
Davon kann man ausgehen. Die schlechte Wirtschaft war schon immer ein Vorbereiter für den Erfolg der Nazis. Viele stellen sich heute die Frage, wie die Nazis an die Macht kommen konnten. Auch da wurde die schlechte Wirtschaftslage ausgenutzt, die Nazis verbreiteten ihre Propaganda mit erfunden Sündenböcken, in erster Linie Kommunisten und Juden.
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Und hilft dagegen Aufklaerung?
Ich befuerchte, wer sich aus Frust ueber seine wirtschaftliche Situation den rechten Bauernfaengern in die Arme schmeisst, der wird sich von ein zwei Filmchen ueber den Holocaust nicht davon abbringen lassen.
Da hilft wahrscheinlich eher auf der einen Seite die Leute in ihrer Lage nicht allein zu lassen und Alternativen zu bieten und auf der anderen Seite den rechten Gruppierungen wo immer moeglich entgegenzutreten.
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| Und wer ein ordentlicher Rechtsextremer sein will der muss auch Antisemit sein, das gehoert dazu wie die Lederhose zum Bayern. |
Jepp, wobei der Antisemitismus allerdings nicht nur von Rechtsextremen ausgeht, siehe verlinkten Artikel. |
Im Osten, um den es hier geht, scheint es mir aber nun doch weniger ein Problem der Linken zu sein... |
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