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| Anmeldungsdatum: 22.10.2005 |
| Beiträge: 1824 |
| Wohnort: Berlin |
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Vom Anbeginn zum Neubeginn
Die Ausstellung der VVN-BdA Berlin-Pankow e. V. stellt auf 40 Bild- und Texttafeln anhand von Fotos, Dokumenten, Statistiken und Chroniken exemplarisch Leben und Wirken, aber auch Schicksale jüdischer Bürgerinnen und Bürger eines Berliner Stadtbezirkes dar.
Dabei wird gezeigt, "dass sich jüdische Geschichte nicht nur den Holocaust reduzieren läßt - auch wenn dieser schrecklichste Abschnitt der deutschen Geschichte die Pankower Juden am nachhaltigsten geprägt hat und dies bis heute noch tut", so Frau Dr. Inge Lammel, die Autorin der Ausstellung.
Beginnend mit in Akten aufgefundenen frühen Spuren jüdischen Lebens wird an prägnanten Beispielen gezeigt, wie sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts jüdische Ärzte, Handwerker und Gewerbetreibende in Pankow ansiedelten. Jüdische Familien lebten hier in mehreren Generationen, auch als Geschäftsleute, Händler und Künstler. Aufgrund ihres humanen Wirkens, ihrer qualifizierten Arbeit und ihrer Kompetenz erwarben sie sich Vertrauen und Ansehen auch unter ihren nichtjüdischen Mitbürgern - bis zu der Zeit, als sie - nach 1933 - aus dem öffentlichen und beruflichen Leben ausgegrenzt, diskriminiert und verfolgt wurden.
Aktuelle Ausstellung:
16. November 2005 - 14. Dezember 2005
Robert-Havemann-Oberschule, Achillesstraße 77-79, Berlin-Karow
Die Ausstellung ist jeweils während der Öffnung des Schule (Montag bis Freitag - 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr) zu besichtigen. Um telefonische Voranmeldung wird unter +49 30 94 878 511 gebeten. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen unter:
http://www.berlin-judentum.de/geschichte/pankow.htm |
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