| emporda |
| Neuling |


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| Anmeldungsdatum: 20.04.2008 |
| Beiträge: 5 |
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| angel hat folgendes geschrieben: |
Die sumerische Inanna ist gleich der akkadischen Ishtar, der ugaritischen ’Attart, der hebräischen Ashera, der moabitischen ’Ashtar und der phönikischen Astarte (BELLINGER, 212).
Bei den Hethitern war sie als Inaras bekannt. Sie soll auch Vorbild der phrygischen Nanna (oder Nana, Anna) sein, der jungfräulichen Mutter des Frühlingsgottes Attis, im Norden sei sie Braut Baldurs gewesen, im Christentum soll ihre Entsprechung Anna sein, der Mutter Mariä, die den Jesus gebar |
Die Entwicklung in 77 Generationen von der Schöpfung bis zum Messias (Moses 5) bei Lebenszeiten über 900 Jahren ist Unsinn. Im Lukas Evangelium sind es 57 Generation bis Abraham, im Matthäus Evangelium dagegen nur 41. Das Zeugungsalter dürfte auch bei hohem Alter um 15 - 25 Jahren liegen, die mittlere Lebenserwartung bei erwa 35 Jahren. Lebenszeiten über 50 sind selten und über 80 extreme Ausnahmen. Die biblische Generationsfolge deckt nur einen Zeitrahmen bis 1300 v.C. - 2000 v.C. und paßt in die 11. bis 20. Dynastien der Pharaonen.
Thutmosis III aus der 18. Dynastie führt um 1430 v.C. Kriege gegen Megiddo und die phönizischen Hafenstädte. Echnaton herrscht 100 Jahre später über Judäa und Jerusalem, Ramses III kämpft 1177 v.C. gegen die Seevölker (Meshwesh). Nach dem Papyrus Harris mit einer Länge von 41 m mit 1500 Zeilen in Hieratisch siedelt er die Seevölker der Peleset (Philister) und Zeker an der Nordgrenze des Reiches in Canaan an. Vergeblich, der Landstrich wird zum Zankapfel zwischen Ägypten, Hethitern und Syrien und kommt auf Jahrhunderte unter assyrisch-babylonischen Einfluß. Die Seevölker sollen aus dem Ägäisraum kommen, Ramses II nennt sie im Amarna Brief das Volk der Shardana von der phönizischen Küste, Herodot beschreibt sie 1000 Jahre später als wilde Barbaren aus dem Raum Libyen – alles bleibt offen.
Ebla (Tell Mardikh/Syrien) war ein Stadtstaat, der als Siedlung etwa ab 3000 v.C. existierte und im Zeitraum 2500 – 2200 v.C. seinen Höhepunkt hatte. Wahrscheinlich von Sargon König von Akkad die Stadt zerstört, sie erreichte von 1850 – 1600 v.C. erneut Bedeutung um vom Hethiterkönig Hattusilis I zerstört zu werden. Neben Eblaitisch wurde Akkadisch als Sprache genutzt, im Palast finden sich an die 20.000 Keilschrifttafeln, davon etwa 80% in summerischer Keilschrift. Viele Namen in der Bibel gehen auf eblaitische Worte zurück wie adamu /Adam, h’àwa / Eva, Jabal, Abarama/Abraham, Bilhah, Ishmael, Isûrael, Esau, Mika-el, Mikaya, Saul, David usw.
Ugarit heute Ras Shamrah/Syrien nahe Latakia war ein Stadtstaat mit einer wirtschaftlichen Blütezeit von 1400 v.C. bis zur Zerstörung durch ethnisch unbekannten Seevölker im Jahr 1192 v.C., die laut Keilschrifttafel mit 6 Kriegschiffen gelandet sind. Der Tag ist exakt durch eine Sonnenfinsternis bekannt. Grabungen in Ugarit weisen auf erste Siedlungsreste ab 7000 v.C. Eine ugaritische Herrscherfolge von 31 Königen ist bekannt beginnend um 1850 v.C. Ugarit arrangiert sich mit den Großmächten, unterhält Kontake mit nordägyptischen Hyksos, König Niqmaddu II heirate um 1400 v.C. ein ägyptische Prinzessin, leistet später trotzdem den Hethitern unter Suppiluliuma I Tribut. Die Vereinbarungen wurden in Akkadisch geschrieben.
Der ugaritische Hauptgott El geht in die biblischen Genesis 2 als Schöpfer der Welt ein, er gilt in Ugarit als Schöpfer aller Dinge, ist der Vater aller andern Götter, paart sich beliebig mit Frauen und wird als alter Mann mit Rinderhörnern dargestellt. Weitere ugaritische Götter sind Yamm, Dagan, Mot, Anath, Kothar, Baal (Sohn von El) und die Göttin Asherah (Frau von El), die vom Frauenfeind Luther aus der hebräischen Mythologie getilgt wird. Ugaritische Götter, Gebete, Mythen, Rituale und sogar Texte werden in den hebräischen Tanach übernommen wie etwa das goldene Kalb des Moses. Die ugaritischern Götternamen El Shaddai, El Elyon und El Berith werden zum hebräischen Gott Jahwe umgedeutet. Die umfangreichen ugaritischen Erzählungen und Mythen haben erheblichen Einfluß auf die canaanitische Kultur und Mythen, was bis zur Entdeckung Ugarits vor nur 75 Jahren die Mehrzahl von Bibeldeuter vehement bestritt.
Der ugaritische Hauptgott El geht in die biblischen Genesis 2 als Schöpfer der Welt ein, er gilt in Ugarit als Schöpfer aller Dinge, ist der Vater aller andern Götter, paart sich beliebig mit Frauen und wird als alter Mann mit Rinderhörnern dargestellt. Weitere ugaritische Götter sind Yamm, Dagan, Mot, Anath, Kothar, Baal (Sohn von El) und die Göttin Asherah (Frau von El), die vom Frauenfeind Luther aus der hebräischen Mythologie getilgt wird. Ugaritische Götter, Gebete, Mythen, Rituale und sogar Texte werden in den hebräischen Tanach übernommen wie etwa das goldene Kalb des Moses. Die ugaritischern Götternamen El Shaddai, El Elyon und El Berith werden für den hebräischen Gott Jahwe benutzt. Die umfangreichen ugaritischen Erzählungen und Mythen haben erheblicne Einfluß auf die canaanitische Kultur und Mythen, was bis zur Entdeckung Ugarits vor nur 75 Jahren die Mehrzahl von Bibeldeuter vehement bestritt. |
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