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Aviva-Forum » Religion allgemein » diskussionsthread / pinchas lapide und rabbi jeschua Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
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diskussionsthread / pinchas lapide und rabbi jeschua
BeitragVerfasst am: 10.01.2006, 17:21 Antworten mit Zitat
Ismael
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um den anderen thread nicht zu sehr zu zerstückeln im laufe der zeit

hier der diskussionsteil dazu falls benötigt Wink

gruss

ismael
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BeitragVerfasst am: 11.01.2006, 13:57 Antworten mit Zitat
Aviva
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Ich finde es prima von Dir Ismael, daß Du diese zwei Threads eröffnet hast.
Zu Diskussionen kommt es bestimmt noch.

Es wäre toll, wenn Du den Buchtitel auch erwähnen würdest, denn mein Interesse
hast Du geweckt.
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BeitragVerfasst am: 11.01.2006, 14:02 Antworten mit Zitat
Ismael
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ups...asche aufmein haupt...hihi

folgende bücher sind es :

pinchas lapide

"er predigte in ihren synagogen"
"ist das nicht josephs sohn ?"
"der jude jesus"

diese 3 und alle anderen von ihm gibt es z.b. im folgenden verlag

www.gtvh.de , da einfach als such begriff pinchas eingeben und es werden seine bücher aufgelistet....spiele mit dem gedanken noch weitere 4 bücher zu bestellen Wink

habs aber auch im anderen thread nochmal reingeschrieben Smile


ismael
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BeitragVerfasst am: 11.01.2006, 14:10 Antworten mit Zitat
Aviva
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Danke für die Titel der Bücher und den Link.
Es ist sehr interessant zu lesen, das einiges doch anders interpretiert wurde, als es vom
Ursprung her gewesen ist.
Ja, ja, die Übersetzungen...
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BeitragVerfasst am: 11.01.2006, 14:14 Antworten mit Zitat
Ismael
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ein rabbi 130 n chr sagte mal
ein gewisse jude levi hat die geschichte jenes rabbis aufgezeichnet...
"und danach wurde es übersetzt...jeder so wie er konnte..."

also damals war schon klar das das immer wieder druchschimmernde hebräische original verfälscht wurde...bewusst (antisemitismus) oder unbewusst (siehe beispiele im anderen thread)

das es ein hebräisches original gegeben haben muss ist logisch
denn...es ist ein buch von juden , für juden über einen jüdischen rabbi...
was sonst wenn nicht aramäisch / hebräisch haben sie gesprochen und geschrieben...
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BeitragVerfasst am: 11.01.2006, 14:24 Antworten mit Zitat
Aviva
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Ismael hat folgendes geschrieben:
ein rabbi 130 n chr sagte mal
ein gewisse jude levi hat die geschichte jenes rabbis aufgezeichnet...
"und danach wurde es übersetzt...jeder so wie er konnte..."
.


Woher weißt Du das schon wieder?
Oder wer hat dies über diesen Rabbi und dem Juden Levi berichtet?
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BeitragVerfasst am: 11.01.2006, 14:28 Antworten mit Zitat
Ismael
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ah stop etwas falsch zitiert Smile

auszug aus "erpredigte in ihren synagogen"

"in der ältesten aussage über die entstehungsgeschicht des evangeliums
berichtete der bischoff papias um das hjahr 135 nchr.
"der jude levi (später matthäus genannt) hat zuerst die logai jesu aufgeschrieben und dieses werk komplett in hebräisch verfasst und danach hat man es übersetzt...so gut man eben konnte.."

auch ein hyronimus berichtete um eine ähnliche zeit nach seinen reisen im gelobten land das er ein hebräisches original gesehen habe...
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BeitragVerfasst am: 11.01.2006, 14:33 Antworten mit Zitat
Aviva
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Ich bin wirklich faziniert.
Bitte mehr...
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BeitragVerfasst am: 17.01.2006, 17:19 Antworten mit Zitat
muriel
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Hallo ihr zwei,

Ich lese gerade auch drei Bücher von Pinchas Lapide (hab dir das ja schon erzählt, Ismael):

- Der Jude Jesus (Juhu, das hast du auch gelesen, Ismael, ich hab's leider noch nicht angefangen, kommt aber noch)
- Jesus - ein gekreuzigter Pharisäer?
- Paulus. Zwischen Damaskus und Qumran. Fehldeutungen und Übersetzungsfehler (mit dem bin ich schon durch)

(Außerdem hat auch Schalom Ben-Chorin zu den beiden Persönlichkeiten geschrieben.)

Die Bücher richten sich aber - logischerweise - mehr an Christen als an Juden.

Schwierig finde ich es, eine persönliche Konsequenz daraus zu ziehen. Das passt jetzt vielleicht nicht so gut in ein jüdisches Forum, aber in ein christliches eben leider auch nicht.
Bei mir weckt das nämlich einige lebensnahe Fragen und wirft mir Probleme auf: Was, wenn man plötzlich herausfindet, dass das Buch, an das man glaubt, eigentlich ein (wenn auch verworfenes) jüdisches Buch ist? Wenn man sieht, dass man vieles vor einem ganz anderen Hintergrund interpretieren muss? Wie geht man damit im eigenen Leben um?

Gruss, muriel
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BeitragVerfasst am: 17.01.2006, 17:36 Antworten mit Zitat
Ismael
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nun ich denke persöhnlich das jeschua nicht der messias war...aber das er es sein wird

davonaber ganz abgehsehen....halte ich persöhnlich jeschua schon für einen propheten g'ttes

denn es heisst nur wenn ein prophet aus g'tt spricht hat es bestand sonst nicht
das es das chrsitentum das möglicherweise lediglich eine abspaltung messianischer art des judentums ist (evtl unabhängig von jeschua selber wie ich vermute)
immer noch gibt seit 2000 jahren... und das es sogar eine positive eigenschaft hatte nähmlich den glauben an den eineng'tt in alle welt zu verbeiten (jesaja 42.6 und jesaja 42,9)...also monotheisierung nicht missionierung innerhalb des glaubens

sind für mich beides gründe davon auszugehen das jeschua ein prophet war der den weg des messias ebnete unabhängig davon wer es sein wird

die frage muriel ist...welche rolle spielt g'tt in deinem glauben und welche rolle spielt jeschua in deinem glauben ?

wenn jeschua der sohn g'ttes ist und damit zur 3 einigkleit gehört dann wird die neue erkenntniss evtl diesbezüglich vernichtend sein was NICHT heisst das dein glaube an g'tt weniger werden sollte !!!

sowohl das judentum , als auch jeschua (egal welche rolle er spielen mag in betrachtungen) als auch der islam rufen auf zum glauben an den einen g'tt
PUNKT

wenn das die entscheidende essenz ist wunderbar
dann landen wir nähmlich bei den 2 höchsten geboten

liebe den einen ewigen g'tt von ganzem herzen
und liebe deine nächsten wie dich selbst

solange diese beiden dinge bestand haben...ist alles wunderbar Smile

ismael
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BeitragVerfasst am: 17.01.2006, 18:03 Antworten mit Zitat
Aviva
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muriel hat folgendes geschrieben:


Das passt jetzt vielleicht nicht so gut in ein jüdisches Forum, aber in ein christliches eben leider auch nicht.

Gruss, muriel


Hallo Muriel,

mache Dir darum keine Sorgen, Du befindest Dich hier in der Rubrik
" Religion allgemein " und dieses Forum ist für alle da.
Wenn ich mich nicht irre, heißt dieses Forum " Aktuelles Forum International ". Wink
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BeitragVerfasst am: 17.01.2006, 18:06 Antworten mit Zitat
muriel
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@ismael,
"wenn jeschua der sohn g'ttes ist und damit zur 3 einigkleit gehört dann wird die neue erkenntniss evtl diesbezüglich vernichtend sein"
oh, das wird jetzt aber sehr christlich.... Jesus Sohn Gottes und Dreieinigkeit sind schon mal 2 Paar Stiefel. Zum ersten kann ich sagen: Ja, das glaube ich. In welcher From "Sohn Gottes", weiss ich nicht. Pinchas Lapide meint in dem Paulus-Buch, dass dieser (Paulus, der ja Jude war) es vielleicht so gemeint hätte, dass er an den "Sohn Gottes" im hebräischen Sinn dachte, was dann jemand wäre, der die Tora ziemlich gut einhält (Paraphrase, Fehler vorbehalten Wink ) Er widerspricht sich aber auch ein bisschen, denn weiter hinten geht er dann vom Gegenteil aus, nämlich dass Paulus den "Sohn Gottes" im griechischen Sinn gemeint hat, was dann wesentlich näher an die heutigen christliche Vorstellung kommt. Jedenfalls, Sohn Gottes, das glaube ich, ganz einfach deswegen, weil ich an das Neue Testament glaube und es da steht. Von der Dreieinigkeit steht da nichts. Ich kann auch nichts dazu sagen außer:
"Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist" (2Mo 20,4) Gott ist Gott. Punkt.

"liebe den einen ewigen g'tt von ganzem herzen
und liebe deine nächsten wie dich selbst"
Nein, nein, so einfach ist das leider nicht. Die Frage ist: WIE? Und die wird im Judentum, Islam und Christentum ziemlich unterschiedlich beantwortet. Gott zu lieben ist mein Lebensziel. Das beinhaltet ganz logisch, meine Mitmenschen zu lieben, beides tatkräftig und nicht nur in Gedanken. In einigen Punkten ist sicher nahezu jede Religion gleicher Meinung, wie das vonstatten gehen soll, z.B. Hilfsdienste etc. unterstützen. In anderen Punkten unterscheiden sie sich erheblich. Und auch das heutige Christentum unterscheidet sich offenbar, laut Pinchas Lapide und andern, signifikant von dem vor 2000 Jahren. Und das ist jetzt die Frage, die mir persönlich kommt, die aber eigentlich hier nichts verloren hat, und in einem christlichen Forum traue ich es mich nicht Smile : lieber 2 Schritt vor oder doch lieber 3 zurück? Ich erwarte hierzu aber auch eigentlich keine Antwort, denn das geht an diesem Forum total vorbei. Wir sind jetzt total bei christlichen Fragen und das ist ja nicht Sinn und Zweck hier.

In Israel habe ich in einer Jugendherberge eine "Bahai" getroffen, kennst du die Religion? Wir haben uns länger unterhalten über Religion, sie wollte gerade zu dem "Paradiesgarten" in Haifa. Ihre Äußerungen haben Ähnlichkeit mit deinen. Nur waren sie vielleicht noch ein bisschen extremer als deine Smile : Alle Religionen sind richtig, alle Religionen sind wahr. Sie widersprechen sich auch nicht. Nein, wenn zwei Aussagen verschieden sind, dann widersprechen sie sich auch. Es gibt richtig und falsch.

gruss, muriel.
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BeitragVerfasst am: 17.01.2006, 18:10 Antworten mit Zitat
muriel
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@Aviva
Danke Smile Aber ich will das nicht überstrapazieren.
Ich frage mich gerade selbst, warum ich mich traue, das in einem jüdischen Forum zu schreiben, aber nicht in einem christlichen... vielleicht weil das weiter weg für mich ist.

gruss, muriel
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BeitragVerfasst am: 17.01.2006, 18:18 Antworten mit Zitat
Aviva
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Muriel,

vergleiche bitte dieses Forum nicht mit dem jf.
Hier wird zum Glück anders diskutiert. Wink

Und was möchtest Du NICHT überstrapazieren?
Ich selbst finde dieses Thema sehr interessant und ich bin mir sicher, daß ich es nicht
alleine nur so sehe.
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BeitragVerfasst am: 17.01.2006, 18:36 Antworten mit Zitat
muriel
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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 376




Hallo Aviva,

"vergleiche bitte dieses Forum nicht mit dem jf"
Ich habe in anderen Foren zwar fast nichts geschrieben, aber einiges mitgelesen, besonders bei Hagalil und seit einigen Tagen dem von dir erwähnten.

"Hier wird zum Glück anders diskutiert."
Schön, dass hier so eine nette Atmosphäre herrscht Smile

"Und was möchtest Du NICHT überstrapazieren?"
Über Themen zu reden, die hier nicht unbedingt eine Bedeutung haben (zu christliche Themen).

"Ich selbst finde dieses Thema sehr interessant und ich bin mir sicher, daß ich es nicht alleine nur so sehe."
Darf ich dich mal fragen, warum du es interessant findest? Du hast ganz sicher völlig andere Gründe als ich.

gruss, muriel
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diskussionsthread / pinchas lapide und rabbi jeschua
Aviva-Forum » Religion allgemein

  
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