Aviva-Forum Aviva-Forum

Das deutsch-israelische Forum für Jung und Alt
login.php?mforum=avivakostenlose /mforum/avivakostenlose/registrieren.html /mforum/avivakostenlose/faq.html /mforum/avivakostenlose/mitglieder.html /mforum/avivakostenlose/suche.html /mforum/avivakostenlose/forum.html

Aviva-Forum » Religion allgemein » diskussionsthread / pinchas lapide und rabbi jeschua Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Neues Thema eröffnen  Neue Antwort erstellen Vorheriges Thema anzeigen: Pinchas lapide oder rabbi jeschua von nazareth
Nächstes Thema anzeigen: Berlin: Demonstration gegen Moschee-Bau

Google

BeitragVerfasst am: 17.01.2006, 19:43 Antworten mit Zitat
Ismael
Elite-Stammuser
Elite-Stammuser

Offline
Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 693




wie man sich g'tt nähert kan nur jeder mit sich selbst ausmachen
seht das einigende nicht das trennende Smile

sagte jeschua nicht selber jene 2 gebote ?

liebe deinen g'tt
und deinen nächsten wie dich selbst...

nun...tun wir das doch Smile

wichtig ist das wir es tun un dnicht so sehr wie...

sohn g'ttes....sind wir nicht alle töchter und söhne g'ttes ?

und jeder prophet ist ein sohn g'ttes weil er g'tt näher steht
aber auch jeschua hat nie gesagt betet mich an anstatt g'tt...
das hätte er niemals gesag weil es darum nicht ging und geht

Smile
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BeitragVerfasst am: 17.01.2006, 21:21 Antworten mit Zitat
muriel
Stammuser
Stammuser

Offline
Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 376




@Ismael
Zitat:

wie man sich g'tt nähert kan nur jeder mit sich selbst ausmachen
seht das einigende nicht das trennende

Da reden wir gleich wieder von 2 verschiedenen Dingen. Du sprichst von "Völkerverständigung", ich von einer Frage, die ich an mein persönliches Glaubensleben im Moment habe. Klar kann das nur jeder mit sich selber ausmachen, irgendwo.
Zitat:

wichtig ist das wir es tun un dnicht so sehr wie...

Bist du verheiratet? Dann erzähl das mal deiner Frau Razz
Gruss, muriel
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BeitragVerfasst am: 18.01.2006, 09:43 Antworten mit Zitat
Ismael
Elite-Stammuser
Elite-Stammuser

Offline
Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 693




hahaha Smile

ich meine nicht välkerverständigung sondern glaubenverständigung...
wir glauben alle an den einen g'tt ...punkt
an all seine engel , gesandten , propheten....

nun schau dich um...diese welt...glaubstr du das die meisten menschen an g'tt glauben und danach handeln ? ich nicht...also ist die basis nicht vorhanden das meine ich

was für einen unterscheid macht es nun das ein jüdischer rabbi (für mich prophet habs oben begründet) nicht der eine sohn g'ttes ist welcher amkreuz starb ?
allein das hat er ni egesagt....manchmal frage ich mich selbst mit dem nt was ich zuause habe...wie manche christen manches begründen...

erbsünde...sorry aber das ist albern....unlogisch...
jeschua brachte nichts neues....ohne at kein nt....er wollte gar keine religion begründen...warum auch...gab es damals nur die unterscheidung , glaube an g'tt oder nicht....

zu abrahams zeiten gabs auch keine juden , christen , moslems
nur gläubige und nicht gläubige...

wichtig finde ichj die menschen zu g'tt zu bringen die nicht an den einen ewigen vater aller dinge glauben...

aber ob juden oder christen oder moslems den kürzesten weg zu g'tt haben ist absout 2. rangig finde ich Smile

gruss
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BeitragVerfasst am: 18.01.2006, 16:43 Antworten mit Zitat
muriel
Stammuser
Stammuser

Offline
Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 376




Ich habe heute bei einem Seminar mitgemacht über "Intercultural Learning". Hat irgendwie was damit zu tun, was du nämlich sagst, Ismael, erinnert mich daran. Obwohl es ja nicht unbedingt was mit Kultur so sehr zu tun hat. Auf den Glauben kann man das bestimmt auch in einem bestimmten Rahmen anwenden.
Also da ging es um ein Buch, das "Intercultural SensitiviIy" in 6 Ebenen einteilt.

1. Denial (Jemand ignoriert, dass es irgendwo auf der Welt noch andere Kulturen als die eigene gibt und verhält sich entsprechend)
2. Defense (Jemand sieht seine eigene Kultur als durchweg besser an als andere, oder das andere extrem davon: er sieht sie als durchweg schlechter an als andere)
3. Minimization (jemand versucht, die Unterschiede möglichst klein zu machen oder wegzudenken "wir sind doch im Grunde alle gleich")
4. Acceptance (Jemand erkennt und akzeptiert die Unterschiedlichkeit und die andere Kultur als gleichwertig, zeigt Respekt für andere Kulturen)
5. Adaption (Jemand kann sich in Menschen der anderen Kultur einfühlen, und kommuniziert mit ihnen auf ihre kulturelle Weise, evtl. übernimmt er Teile davon in die eigene, persönliche Kultur)
6. Integration (Jemand kann verschiedene Teile von der eigenen und anderen Kulturen bewerten. Er entscheidet je nach Kontext, ob das Verhalten der anderen Kultur oder das der eigenen das bessere ist. Er integriert für ihn positive Teile der anderen Kultur in seine persönliche)

Frei nach: Bennet, Milton J.: Towards ethonrelativism: a developmental model of intercultural sensitivity. In: Paige, R. Michael: Education for the intercultural experience, Yearmouth Intercultural Press, 1993, S. 29

Ginge man nach diesem Modell, dann wäre das, was du sagst, Minimization. Es ist schon wichtig, finde ich, wie du immer wieder so schön sagst, dass man sich auf die Übereinstimmungen konzentrieren kann. Aber das ist nicht alles, finde ich. Sich wirklich zu verständigen geht weiter.

Bücher von Pinchas Lapide zu lesen, um mal beim Thema zu bleiben, kann denke ich Juden wie Christen (und Moslems?) helfen, den anderen besser zu verstehen. Mir auf jeden Fall hilft es, und es hilft mir auch, meine eigene Religion besser zu verstehen. Wobei manchmal Dinge schwieriger werden, wenn man mehr versteht...

lg muriel
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BeitragVerfasst am: 21.01.2006, 19:37 Antworten mit Zitat
Aviva
Site Admin

Offline
Anmeldungsdatum: 22.10.2005
Beiträge: 1824
Wohnort: Berlin




muriel hat folgendes geschrieben:
Hallo Aviva,

"vergleiche bitte dieses Forum nicht mit dem jf"
Ich habe in anderen Foren zwar fast nichts geschrieben, aber einiges mitgelesen, besonders bei Hagalil und seit einigen Tagen dem von dir erwähnten.

"Hier wird zum Glück anders diskutiert."
Schön, dass hier so eine nette Atmosphäre herrscht Smile

"Und was möchtest Du NICHT überstrapazieren?"
Über Themen zu reden, die hier nicht unbedingt eine Bedeutung haben (zu christliche Themen).

"Ich selbst finde dieses Thema sehr interessant und ich bin mir sicher, daß ich es nicht alleine nur so sehe."
Darf ich dich mal fragen, warum du es interessant findest? Du hast ganz sicher völlig andere Gründe als ich.

gruss, muriel


Hallo Muriel,

Deine Frage an mich ist nicht untergegangen, ich wollte auch nicht
unhöflich erscheinen.
Ich werde Dir Deine Frage an mich noch beantworten, nur habe ich
im Moment andere Dinge im Kopf.

Viele Grüße
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
BeitragVerfasst am: 21.01.2006, 19:46 Antworten mit Zitat
muriel
Stammuser
Stammuser

Offline
Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 376




Hallo Aviva,
Cool, dass du noch daran denkst Smile Das eilt doch nicht...
LG muriel
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BeitragVerfasst am: 23.01.2006, 21:20 Antworten mit Zitat
Ismael
Elite-Stammuser
Elite-Stammuser

Offline
Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 693




@muriel

ich bin moslem Smile insofern hilft mir die betrachtung u.a. durch lapide auch sehr weiter
(mich interessiert alles was das thema angeht Wink )

du schriebst :
"Es ist schon wichtig, finde ich, wie du immer wieder so schön sagst, dass man sich auf die Übereinstimmungen konzentrieren kann. Aber das ist nicht alles, finde ich. Sich wirklich zu verständigen geht weiter. "

ja klar geht verständigung weiter...aber OHNE jegliche basis und anerkennung derselbigen kann sie nichtmal anfangen...
das meinte ich...
wir als gläubige menschen gehen da meiner meinung nicht nah genug an uns ran
Smile
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BeitragVerfasst am: 29.05.2006, 13:19 Antworten mit Zitat
.k
Mitglied
Mitglied

Offline
Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 67




Liebe muriel,

ich habe erst jetzt diese Texte gelesen, deshalb kommt mein Beitrag etwas spät.

muriel hat folgendes geschrieben:
Hallo ihr zwei,

Ich lese gerade auch drei Bücher von Pinchas Lapide (hab dir das ja schon erzählt, Ismael):

- Der Jude Jesus (Juhu, das hast du auch gelesen, Ismael, ich hab's leider noch nicht angefangen, kommt aber noch)
- Jesus - ein gekreuzigter Pharisäer?
- Paulus. Zwischen Damaskus und Qumran. Fehldeutungen und Übersetzungsfehler (mit dem bin ich schon durch)

(Außerdem hat auch Schalom Ben-Chorin zu den beiden Persönlichkeiten geschrieben.)

Die Bücher richten sich aber - logischerweise - mehr an Christen als an Juden.



Dem "normalen" Christen fehlt das Hintergrundwissen. Es wird sehr selten von den Theologen vermittelt.
Deshalb sind Bücher, die wirkliches Hintergrundwissen vermitteln, für Christen sehr wichtig.


Zitat:
Schwierig finde ich es, eine persönliche Konsequenz daraus zu ziehen. Das passt jetzt vielleicht nicht so gut in ein jüdisches Forum, aber in ein christliches eben leider auch nicht.
Bei mir weckt das nämlich einige lebensnahe Fragen und wirft mir Probleme auf: Was, wenn man plötzlich herausfindet, dass das Buch, an das man glaubt, eigentlich ein (wenn auch verworfenes) jüdisches Buch ist? Wenn man sieht, dass man vieles vor einem ganz anderen Hintergrund interpretieren muss? Wie geht man damit im eigenen Leben um?

Gruss, muriel


Ich kann Dein Problem verstehen, denn ich kenne diese Situation.
Vieles, was einem vorher wichtig war, sieht man jetzt in einem ganz anderen Licht.
Es ist nicht einfach für sich eine Entscheidung zu treffen.

Mir hat dabei eine Aussage von Martin Buber geholfen.

Schalom Ben-Chorin schreibt in seinem Buch: Zwiesprache mit Martin Buber, im Kapitel: Gespräche mit Deutschen, Seite 169

Heute war ich bei Buber und habe ihm von meiner Gruppen- und Vortragsreise durch Deutschland erzählt. Als ich ihm berichtete, dass ich vielen, vor allem jüngeren Menschen in Deutschland begegnet sei, die zum Judemtum konvertieren wollten, so einer ganzen Gruppe von solchen Kanditaten in Hamburg, sagte er:
"Ich lehne das ab. Jeder muss in dem Exil verbleiben, in das G'tt ihn geschickt hat. Alle Religionen sind Exile, aber Exile, in die G'tt uns geschickt hat."



Ich sehe das Christentum jetzt mit anderen Augen und stelle vieles in Frage.
Aber vielleicht können wir durch unser Hintergrundwissen helfen, dass die biblischen Texte jetzt ganz anders verstanden werden können.


Liebe Grüße
Rosemarie
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BeitragVerfasst am: 29.05.2006, 19:07 Antworten mit Zitat
.k
Mitglied
Mitglied

Offline
Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 67




Ich setzte das mal hier rein, da es auch mit Pinchas Lapide zu tun hat.

Pinchas Lapide hat mit seiner Frau Ruth zusammengearbeitet.

Hier eine Kurzbiographie von Ruth Lapide

Als Kind einer jüdischen Familie aus Mittelfranken erlitt Ruth Lapide ein Schicksal, das viele ihrer Generation in der Zeit des Nationalsozialismus mit ihr teilten: Entwurzelung, Flucht und Verfolgung. Nach einer Jugend, die geprägt war vom Gefühl der Heimatlosigkeit, studierte sie an der Hebräischen Universität Jerusalem Linguistik, Geschichte und Judaistik. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem jüdischen Theologen Pinchas Lapide, setzte sie sich in Wort und Schrift für die Versöhnung von Juden und Christen, die Verständigung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel sowie für die Annäherung zwischen den monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam ein. Nachhaltigen Niederschlag fand die Arbeit des Ehepaars in etwa 60 Büchern sowie Radio- und Fernsehbeiträgen, Seminaren und Vorträgen.

Mit unvermindertem Engagement widmet sich Ruth Lapide seit dem Tod ihres Mannes 1997 weiterhin dieser Lebensaufgabe. Sie lehrt an der Evangelischen Fachhochschule in Nürnberg und stellte im Bildungskanal BR-alpha in wöchentlicher Folge »Biblische Gestalten« vor. In ihren jüngsten Büchern, die sie zusammen mit Walter Flemmer herausgebracht hat (»Kennen Sie Adam, den Schwächling«? und »Kennen Sie Jakob, den Starkoch«?), überträgt sie biblische Themen in die Sprache von heute und befreit sie von der Patina der Jahrtausende. Kürzlich hat sie ebenfalls die Bergpredigt Jesu (Die Verkündigung auf dem Berg, Mt 5-7) aus dem Griechischen ins Deutsche übertragen. Diese Übersetzung wurde im Dossier Bergpredigt von Publik-Forum (April 2004) veröffentlicht.
Quelle: Bayrischer Rundfunk


http://www.religionslehrer.lu/spiritualitaet/Lapide_Ruth.htm#1

Ich fand die Gespräche von Ruth Lapide mit Dr. Walter Flemmer zu biblischen Personen, sehr interessant.

Vielleicht interessiert es Euch ja auch.

Liebe Grüße Smile
Rosemarie
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BeitragVerfasst am: 29.05.2006, 20:18 Antworten mit Zitat
Ismael
Elite-Stammuser
Elite-Stammuser

Offline
Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 693




gibts die bergpredigt übersetzung im netz irgendwo ?
die würdeicgh gerne mal lesen Smile

und danke rose Smile
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BeitragVerfasst am: 29.05.2006, 21:09 Antworten mit Zitat
.k
Mitglied
Mitglied

Offline
Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 67




Ismael hat folgendes geschrieben:
gibts die bergpredigt übersetzung im netz irgendwo ?
die würdeicgh gerne mal lesen Smile

und danke rose Smile


Ismael, meinst Du die Übersetzung von Ruth Lapide?
Ich selbst habe sie noch nicht gelesen.

In der Kurzbiographie musst Du die markierte Stelle "Dossier Bergpredigt von Publik-Forum" anklicken, dann kommt Du auf die Seite wo das Heft oder Büchlein angeboten wird, in welchem auch die Übersetzung von Ruth Lapide enthalten ist.


Die Bergpredigt. Vision für das 21. Jahrhundert
Vision für die Zukunft der Welt. Gegenentwurf zum globalen Chaos
Perspektive für Politik und Wirtschaft. Eine andere Welt ist möglich.
Kein Regierungsprogramm. Aussteigen aus dem Spiel der Macht
1989 und die Bergpredigt. Bürgerbewegung verändert die Welt
Drei Kapitel aus Matthäus. Ruth Lapide überträgt den Text
Matthäus, Jesus und die Bibelkritik. Wie es zur Bergpredigt kam
Kirchen auf dem Weg zu sich selbst. Die entwaffnende Logik Jesus wirkt
Religion und Instinkt. Erfahrungshaltige Text
Echo in Fernost.Bergpredigt nur für Christen?
Preis: € 2,50 (Staffelpreise); Verlag: Publik-Forum; 24 Seiten; Bestell-Nr: 2745


Vielleicht hilft Dir das. Very Happy

LG
Rosemarie
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BeitragVerfasst am: 07.06.2006, 18:17 Antworten mit Zitat
muriel
Stammuser
Stammuser

Offline
Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 376




Liebe Rosemarie,

Bist du also auch Christin? Mein Beitrag kommt jetzt auch ein bisschen spät...

Zitat:
Liebe muriel,

ich habe erst jetzt diese Texte gelesen, deshalb kommt mein Beitrag etwas spät.

Zitat:
Dem "normalen" Christen fehlt das Hintergrundwissen. Es wird sehr selten von den Theologen vermittelt.

Ich weiss nicht. Manchen fehltdas Wissen sicherlich, so wie mir z.B., und die eignen es sich dann an. Aber andere haben es nicht, und es fehlt ihnen auch nichts. Das kann ich nicht so nachvollziehen, aber es ist eben einfach so, schade finde ich.

Zitat:
Ich kann Dein Problem verstehen, denn ich kenne diese Situation.
Vieles, was einem vorher wichtig war, sieht man jetzt in einem ganz anderen Licht.


Hast du da ein persönliches Beispiel (gerne auch per PN)

Die Frage, zum Judentum zu konvertieren hat sich für mich aber noch nie ernsthaft gestellt. Ich glaube einfach an Jesus und das wird auch immer so bleiben. Das was man da an geschichtlichem Hintergrundwissen erfährt, rüttelt an vielen Glaubensgrundsätzen, das stimmt. Und von einem Exil kann man auch manchmal sprechen, weil es einfach so ist, dass, je mehr man sich mit etwas beschäftigt, mit dem sich andere Christen nicht beschäftigen, man immer weniger Gesprächspartner hat. Da habe ich mich auch schon öfter mal allein gefühlt und sehr unverstanden. Es stellen sich manchmal auch andersartige Fragen an den Glauben, auf die man dann leider allein eine Antwort finden muss.
Aber die Frage, wer Jesus von Gott her war, und ob er auferstanden ist oder nicht, das kann man weder positiv noch negativ mit geschichtlichem Hintergrundwissen beantworten. Da fängt einfach der Glaube an. Und dazu habe ich zu viel erlebt, an das ich mich erinnern kann, als dass ich daran zweifeln würde. Das bleibt einfach, und macht mich zu einer Christin. Und trotz dass ich mich auch manchmal allein und "im Exil" fühle, weiss ich aber auch, wo ich trotzdem zu Hause bin.

Kannst mir auch gerne ein PN schreiben, ich fühl mich nicht immer so wohl so private Sachen öffentlich zu schreiben.

Gruß, Muriel
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BeitragVerfasst am: 07.06.2006, 18:18 Antworten mit Zitat
muriel
Stammuser
Stammuser

Offline
Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 376




bei dem Zitat ist was schief gelaufen, das in der Mitte ist von mir ...
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
BeitragVerfasst am: 10.06.2006, 20:04 Antworten mit Zitat
.k
Mitglied
Mitglied

Offline
Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 67




muriel hat folgendes geschrieben:


Kannst mir auch gerne ein PN schreiben, ich fühl mich nicht immer so wohl so private Sachen öffentlich zu schreiben.


Liebe Muriel,

ich habe Dir eine PN geschrieben.

Liebe Grüße, Rosemarie Smile
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
diskussionsthread / pinchas lapide und rabbi jeschua
Aviva-Forum » Religion allgemein

  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
 Neues Thema eröffnen  Neue Antwort erstellen  


Kostenlose Tools (Forum, Gästebuch) & Tipps für Ihre Homepage!

Powered by phpBB © 2001-2004 phpBB Group
Designed for Trushkin.net | Themes Database. Impressum/rechtliche Hinweise.

PAGERANK TOOLS RankBooster Pagerank verbessern