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| Anmeldungsdatum: 22.10.2005 |
| Beiträge: 1824 |
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Karlsruhe - In der Reihe "Islam im Dialog" veranstaltet das Forum für gesellschaftlichen Frieden und Attac Karlsruhe den Vortrag mit anschließender Diskussion: "Antisemitismus und Islamophobie - im Vergleich". Unterstützt werden sie dabei von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
Den Vortrag wird Dr. Sabine Schiffer, Medienpädagogin und Islamwissenschaftlerin an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen und Leiterin des Institut für Medienverantwortung in Erlangen, am Mittwoch, 18. Januar, um 20 Uhr, halten. Ort der Veranstaltung ist das Dietrich-Bonhoeffer-Haus in der Gartenstraße 29a in Karlsruhe. Die Schrecken des Holocaust täuschen leicht über die lange zuvor etablierte Diskriminierung der jüdischen Bürger hinweg. Aus Texten des ausgehenden 19. Jahrhunderts lassen sich die wesentlichen "Argumente" ersehen, mit denen das Judentum als "Gefahr" dargestellt wurde.
Bei genauer Betrachtung dieser "Gründe" drängen sich einige Parallelen zu aktuellen Debatten auf - wie die um die Leitkultur, Ausländer, Muslime und nach wie vor Juden. Angesichts aktueller Ergebnisse sind verstärkt Islam und Muslime in den Fokus der Kritik geraten. Es ist erkenntnisreich, den antiislamischen Diskurs von heute mit dem antisemitischen von damals zu vergleichen. Aber nicht um eine historische Entwicklung voraus sagen zu wollen, sondern um das Potenzial diskriminierender Diskurse ernst zu nehmen. Der Eintritt ist für die Veranstaltung frei. (ps)
http://www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=pgv2006110-230G
Mehr zum Thema:
www.attac-karlsruhe.de
www.fgf-karlsruhe.de
www.lpb.bwue.de |
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