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| Anmeldungsdatum: 22.10.2005 |
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Hormon soll neue Behandlungsansätze ermöglichen
pte - Wissenschaftler des Baylor College of Medicine haben mit Amylin ein Hormon entdeckt, das Knochenschwund verhindern kann. Sie hoffen, dass diese Entdeckung zu der Entwicklung neuer Behandlungsverfahren für Osteoporose führen wird. Amylin wird von den selben Zellen abgesondert, die in der Bauchspeicheldrüse auch Insulin produzieren. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of Cell Biology veröffentlicht. Der leitende Wissenschaftler Gerard Karsenty erklärte gegenüber der BBC, dass der Ersatz von Amylin ein Ansatz zur Verhinderung von Diabetesbedingter Osteoporose und möglicherweise anderer Formen der Erkrankung sein könnte.
Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Mäuse, denen Amylin fehlt, über eine geringere Knochenmasse verfügen als jene, die das Hormon produzieren. Amylin scheint die Anzahl jener Zellen zu verringern, die normalerweise für die Zerstörung der Knochen verantwortlich sind. Diese Knochenfresszellen, die Osteoklasten, sind notwendig, da die Stärke eines Knochens durch seine ständige Erneuerung gewährleistet wird. Gerät die Anzahl dieser Zellen außer Kontrolle, wird das empfindliche Gleichgewicht zwischen Abbau und Erneuerung gestört. Typ 1 Diabetes und Osteoporose werden durch den Angriff des Immunsystems auf jene Pankreaszellen verursacht, die Insulin und Amylin produzieren.
Nähere Informationen:
http://www.bcm.tmc.edu
http://www.jcb.org
http://www.bbc.co.uk |
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