| muriel |
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| Anmeldungsdatum: 17.01.2006 |
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Dann rede ich eben mit mir selbst Nachdem ich im Bereich jüdische Religion nichts beisteuern kann, schreibe ich hier.
Habe heute morgen einen Text in Martin Buber's "Erzählungen der Chassidim" gelesen und an einen Text aus dem Neuen Testament gedacht.
Frage: gibt's hier eine Gemeinsamkeit? Beide Texte schreibe ich hier mal rein.
Der Bund der Schüler
Die Schüler Rabbi Mendels schlossen einen Bund. Sie schrieben eine Urkunde, in der es heißt: „Wir wollen einen Bund von Gefährten stiften, die mitsammen die Wahrheit suchen und nach Rechtlichkeit und Demut streben; die streben, mit dem ganzen durchläuterten Herzen zu Gott umzukehren, auf daß nicht mehr eine Mauer uns von seiner Heiligkeit und Lehre trenne.“ Sooft sie einen Beschluß fassten, wie sie sich führen sollten, trugen sie ihn auf der Rolle ein, die mit dieser Urkunde begann. Einer der Beschlüsse lautet: „Uns vor widrigen Worten zu hüten, von denen unser heiliger Rabbi verkündet hat, dass man mit ihnen das Gebot überschreitet: Morde nicht!“
Der Spruch Rabbi Mendels, der hier angeführt wird, lautet: „Jedes Wort ist eine vollkommene Gestalt, und wer die Laute des Worts den Dämonen hinwirft, der tut an ihm, wie wer sich wider seinen Nächsten aufmacht und ihn erschlägt“.
Aus: Buber, Martin (1949): Die Erzählungen der Chassidim. Manesse Verlag, Schweiz. S.598f
Was ist töten?
(Jesus: ) 21Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber töten wird, der wird dem Gericht verfallen sein. 22Ich aber sage euch, daß jeder, der seinem Bruder zürnt1, dem Gericht verfallen sein wird; wer aber zu seinem Bruder sagt: Raka2! dem Hohen Rat3 verfallen sein wird; wer aber sagt: Du Narr! der Hölle des Feuers verfallen sein wird.
1nach vielen späteren Handschr.: ohne Grund zürnt
2ein Ausdruck der Verachtung, etwa "Dummkopf"
3w. Synedrium
Aus: Das neue Testament. Elberfelder Übersetzung, Matthäus 5:21-22 |
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