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| Anmeldungsdatum: 22.10.2005 |
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"Harte und schmerzhafte Einschnitte" hatte der US-Autohersteller Ford bereits angekündigt. Heute will der Konzern die Einzelheiten seines Sparprogramms öffentlich machen. Es wird damit gerechnet, dass mindestens 25.000 Arbeitsplätze wegfallen.
Von Arthur Landwehr, ARD-Hörfunkstudio Washington
Die unbestätigten Meldungen sammeln sich und ergeben ein Bild, für das sich die 122.000 Ford-Mitarbeiter in den USA wappnen: Von 25.000 Arbeitsplätzen, die abgebaut werden müssten, ist die Rede. Zehn Werke in den USA und Kanada sollen ganz geschlossen werden.
Heute jedenfalls will die Ford-Konzernleitung ihr Sanierungskonzept bekannt geben und ließ im Vorfeld keinen Zweifel daran, dass die Zahlen dramatisch werden. Unter den großen Autoproduzenten der USA nutzt Ford seine Kapazitäten am schlechtesten. Trotzdem wird Fordchef Bill Ford heute von Gewinnen berichten, die der Konzern im vergangenen Jahr gemacht hat - allerdings nur im Ausland. Der amerikanische Markt brachte allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres 1,4 Milliarden Dollar Verlust.
Einstige Renner heute Ladenhüter
Wichtiger Bestandteil des Sanierungskonzepts soll sein, die Produktpalette zu überprüfen und nur noch Autos herzustellen, die zu den Marktführern gehören. Hartnäckig hält sich die Meldung, dass Ford zum Beispiel ganz aus dem Geschäft mit Minivans aussteigen wird. Diese Kleinbusse genauso wie das frühere Flaggschiff unter den Geländewagen, der Explorer, haben sich zu Ladenhütern entwickelt.
Mit den Gewerkschaften spricht Ford seit einiger Zeit über Einschränkungen bei den Sozialleistungen des Unternehmens für seine Mitarbeiter, vor allem bei Pensionen. Es wird aber kaum erwartet, dass die Autogewerkschaft bereit ist, mehr als die im vergangenen Jahr hergegebenen 850 Millionen Dollar zuzugestehen - bei Gesamtkosten von 3,1 Milliarden Dollar.
Stand: 23.01.2006 07:08 Uhr |
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