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Saban will ProSiebenSat1 nun doch nicht verkaufen
BeitragVerfasst am: 13.02.2006, 12:26 Antworten mit Zitat
Aviva
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Zitat:
Nach der geplatzten Übernahme der Fernsehgruppe ProSiebenSat1 durch den Axel-Springer-Verlag wollen die acht Investoren um US-Milliardär Haim Saban das Unternehmen nun doch selbst behalten. Trotz "starken Interesses" habe sein Investorenkonsortium "einmütig entschieden, keinen weiteren Verkauf anzustreben", teilte Saban mit.

Er begründete den Strategiewechsel damit, dass sich ProSiebenSat1 derzeit extrem gut entwickle: ProSiebenSat.1 hatte Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr kräftig gesteigert. Der Jahresüberschuss stieg um zwei Drittel auf 221 Millionen Euro.

Reuters: Längeres Engagement geplant

"Der Schwerpunkt liegt jetzt auf dem Ausbau des Geschäfts", zitierte die Nachrichtenagentur Reuters eine anonyme Quelle aus Sabans Umfeld. Die Finanzinvestoren wollten mindestens für ein weiteres Jahr engagiert bleiben, wahrscheinlich aber sogar für länger.

Beim Einstieg von Saban bei ProSiebenSat1 hatten Experten damit gerechnet, dass es sich nur um ein kurzfristiges Engagement handele und Saban das Unternehmen bald wieder Gewinn bringend weiterkaufen wolle. Noch am Samstag hatte die "Börsen-Zeitung" berichtet, dass Saban seine Mitaktionäre zu einem raschen Verkauf der Senderkette dränge und von Interessenten schnell verbindliche Angebot verlangt. Als Interessenten galten andere Finanzinvestoren wie Goldman Sachs und Apax oder ausländische Medienkonzerne wie NBC Universal, die französische Gruppe TF1 oder der luxemburgische Konzern SBS. Eines der neuen Angebote habe sogar die von Springer offerierten 23,37 Euro je Aktie überschritten, berichtete Reuters.

Saban seit 2003 bei ProSiebenSat1 engagiert

Das Konsortium um Saban hatte 2003 die Kontrolle über ProSiebenSat1 übernommen und hält 88 Prozent der Stimmrechte. Es besteht aus der Saban Capital Group, Alpine Equity Partners, Bain Capital Investors, Hellman & Friedman, Providence Equity Partners, Putnam Investments (Marsh & McLennan), der Quadrangle Group und Thomas H.Lee Partners. Springer hatte den Investoren im August 2005 ein Angebot für die Übernahme von ProSiebenSat1 gemacht, dieses aber nach einem monatelangen Ringen um die kartell- und medienrechtliche Genehmigung Anfang Februar zurückgezogen.
Stand: 13.02.2006 11:23 Uhr
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5233868_TYP6_THE_NAV_REF4_BAB,00.html


Wenn man bedenkt, daß H. Saban aus armen Verhältnissen stammt.
In Ägypten geboren, im Alter von 12 Jahren mit seinen Eltern nach Israel
ausgewandert. Als junger Mann, ohne einen Pfennig Geld in der Tasche,
ging er nach Frankreich, lernte dort Shuki Levy ( von Shuki & Aviva )
kennen. Ihm verdankt er mehr oder weniger das was er heute ist.
Soweit mir bekannt ist, arbeiten beide noch heute zusammen.
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BeitragVerfasst am: 13.02.2006, 17:26 Antworten mit Zitat
Ecclesiastes
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Beiträge: 130




Ja, genau, und jede einzelne seiner Milliarden hat er mit seinen eigenen Händen mühsam verdient Twisted Evil

ecc
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BeitragVerfasst am: 13.02.2006, 17:33 Antworten mit Zitat
Aviva
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Wenn ich richtig informiert bin, gehörte ihm auch der amerikanische Kindersender
" Fox - Kids ", diesen hat H. Saban mehr oder weniger in den Ruin gewirtschaftet.
Er verkaufte diesen Sender dann an Walt Disney.
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