| muriel |
| Stammuser |



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| Anmeldungsdatum: 17.01.2006 |
| Beiträge: 376 |
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1. Eitelkeit
2. Habgier, Habsucht
3. Neid, Missgunst, Eifersucht
4. Zorn, Wut, Vergeltung, Rachsucht
5. Wollust, Unkeuschheit
6. Völlerei, Gefräßigkeit, Unmäßigkeit, Maßlosigkeit
7. Trägheit |
Bei dem Lesen der "Todsünden" (wieso heissen die eigentlich so und wo kommen die her, wenn nicht aus der Bibel?) fällt mir auf, dass ich komischerweise als gläubige Christin mir noch nicht so Gedanken darum gemacht habe.
Ich glaube, dass Gott mich akzeptiert, wie ich bin. Ich sehe mich eigentlich als jemanden "auf dem Weg". Also es gibt Dinge, die ich als Sünde ansehe, und die ich nicht tun will. Wenn ich sie tue, dann tut es mir leid, und ich bitte um Vergebung. Ich will auch für G'tt offen sein und mich verändern lassen. D.h. ich will eigentlich nicht lernen, negative Gefühle wie Neid, Hass, Zorn zu unterdrücken und dann etwas anderes zu tun, sondern ich wünsche mir eigentlich, immer mehr von innen heraus solche Dinge auch nicht mehr zu empfinden. Man kann nie perfekt sein, aber man kann sich G'tt immer ein Stück weiter nähern. So gesehen bleibt man immer auf dem Weg, aber man sieht auch immer klarer und wird mit Seiner Hilfe mehr und mehr so, wie man sein will.
Ich glaube auch, dass Gefühle an sich keine Sünde sind, sondern sowas wie der Same einer Sünde, ein Alarmzeichen. Also sprich: wenn man z.B. Hass, Wut, Neid etc. gegenüber einer Person empfindet, dann hat man die Chance es mit G'ttes Hilfe wieder hinzukriegen, bevor es sich auf das Verhalten auswirkt (z.B. jemanden Hintergehen, schlecht über jemanden hinter dem Rücken reden, sich mies an jemandem rächen), was dann erst die Sünde wäre, meiner Ansicht nach.
Hagbard: Neid, im Sinne von etwas wollen, was jemand anderes hat, und das selbe anstreben, sehe ich absolut nicht als Sünde an (deswegen habe ich auch gesagt, dass ich nicht genau weiss, was sich hinter den "Todsünden" verbirgt). Auch viele andere Dinge, die du geschrieben hast, sehe ich nicht als Sünde. Neid meine ich z.B. als jemandem etwas wegnehmen wollen, weil man es selbst will, das wäre dann für mich so ein "Same", wo ich merke ich muss aufpassen und mit mir selbst wieder ins Gleichgewicht kommen.
Sünde wäre für mich vor allem negativer Einfluss jeglicher Art auf andere Menschen und auf der anderen Seite, gegenüber Gott, z.B. Versprechen brechen, die ich G'tt gegeben habe. |
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