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Aviva-Forum » Religion allgemein » Die Beschneidung bei Moslems Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5
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BeitragVerfasst am: 24.03.2006, 18:23 Antworten mit Zitat
Hagbard
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Also der Satanismus, wie er in Filmen und in Medien dargestellt ist eher Teufelsanbetung. Auch als damals das sog. "Satanistenpärchen" durch die Medien ging, wurde kaum Aufklärung betrieben denn mehr Verklärung. Es gibt leider aber auch bei den o.g. satanistischen Organisationen "schwarze Schafe", wie den Temple of Set, der einige sehr extreme Ableger hat, die eben die von dir erwähnten Verbrechen begeht.
Der eigentliche Satanismus hingegen wie auch die meisten Arten der Teufelsanbetung verbieten indes Menschenopfer und vor allem auch Tieropfer. Ist wirklich ein sehr kompliziertes Thema, was halt vor allem an den vielen unterschiedlichen Richtungen liegt, die sich teils gegenseitig widersprechen.
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BeitragVerfasst am: 24.03.2006, 18:30 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Hagbard hat folgendes geschrieben:
Frage: Wie kann sich religiöse Zugehörigkeit "übertragen"?


Im Islam ist es aber so das die Religionszugehörigkeit durch den Vater übertragen wird.
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BeitragVerfasst am: 24.03.2006, 18:32 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Hagbard hat folgendes geschrieben:
@aviva:

Und bereust Du die Sünden, die du begehst? Oder findest Du, es ist nur natürlich so zu denken bzw. zu handeln?



Da muß man erstmal definieren was Sünden überhaupt sind.

Für manche ist was eine Sünde was es für andere überhaupt nicht ist.

Fremdgehen z.B ist für mich keine Sünde, für spießige Moralapostel schon.
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BeitragVerfasst am: 24.03.2006, 18:37 Antworten mit Zitat
Hagbard
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@Arie:

Zitat:

Im Islam ist es aber so das die Religionszugehörigkeit durch den Vater übertragen wird.


Aber nur, weil jemand sagt, man sei aufgrund der Religion des Vaters nun auch Moslem, heißt es ja wohl noch lange nicht, dass man Moslem ist, oder?

Zitat:

Da muß man erstmal definieren was Sünden überhaupt sind


Es geht hier um die Sünden, wie sie der Katholizismus definiert. Vor allem aber dabei um die sieben o.g. Todsünden.
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BeitragVerfasst am: 24.03.2006, 18:45 Antworten mit Zitat
muriel
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Zitat:
1. Eitelkeit
2. Habgier, Habsucht
3. Neid, Missgunst, Eifersucht
4. Zorn, Wut, Vergeltung, Rachsucht
5. Wollust, Unkeuschheit
6. Völlerei, Gefräßigkeit, Unmäßigkeit, Maßlosigkeit
7. Trägheit


Bei dem Lesen der "Todsünden" (wieso heissen die eigentlich so und wo kommen die her, wenn nicht aus der Bibel?) fällt mir auf, dass ich komischerweise als gläubige Christin mir noch nicht so Gedanken darum gemacht habe.
Ich glaube, dass Gott mich akzeptiert, wie ich bin. Ich sehe mich eigentlich als jemanden "auf dem Weg". Also es gibt Dinge, die ich als Sünde ansehe, und die ich nicht tun will. Wenn ich sie tue, dann tut es mir leid, und ich bitte um Vergebung. Ich will auch für G'tt offen sein und mich verändern lassen. D.h. ich will eigentlich nicht lernen, negative Gefühle wie Neid, Hass, Zorn zu unterdrücken und dann etwas anderes zu tun, sondern ich wünsche mir eigentlich, immer mehr von innen heraus solche Dinge auch nicht mehr zu empfinden. Man kann nie perfekt sein, aber man kann sich G'tt immer ein Stück weiter nähern. So gesehen bleibt man immer auf dem Weg, aber man sieht auch immer klarer und wird mit Seiner Hilfe mehr und mehr so, wie man sein will.
Ich glaube auch, dass Gefühle an sich keine Sünde sind, sondern sowas wie der Same einer Sünde, ein Alarmzeichen. Also sprich: wenn man z.B. Hass, Wut, Neid etc. gegenüber einer Person empfindet, dann hat man die Chance es mit G'ttes Hilfe wieder hinzukriegen, bevor es sich auf das Verhalten auswirkt (z.B. jemanden Hintergehen, schlecht über jemanden hinter dem Rücken reden, sich mies an jemandem rächen), was dann erst die Sünde wäre, meiner Ansicht nach.
Hagbard: Neid, im Sinne von etwas wollen, was jemand anderes hat, und das selbe anstreben, sehe ich absolut nicht als Sünde an (deswegen habe ich auch gesagt, dass ich nicht genau weiss, was sich hinter den "Todsünden" verbirgt). Auch viele andere Dinge, die du geschrieben hast, sehe ich nicht als Sünde. Neid meine ich z.B. als jemandem etwas wegnehmen wollen, weil man es selbst will, das wäre dann für mich so ein "Same", wo ich merke ich muss aufpassen und mit mir selbst wieder ins Gleichgewicht kommen.
Sünde wäre für mich vor allem negativer Einfluss jeglicher Art auf andere Menschen und auf der anderen Seite, gegenüber Gott, z.B. Versprechen brechen, die ich G'tt gegeben habe.
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BeitragVerfasst am: 24.03.2006, 18:53 Antworten mit Zitat
Hagbard
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Der Katholizismus betrachtet die o.g. Sünden als Todsünden, weil sie als die schlimsten angesehen werden. Der Grund dafür liegt einfach darin, dass jeder Mensch immer wieder eine dieser Todsünden begeht und im Mittelalter Sündenvergebung also der Ablass Geld gekostet hat.
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BeitragVerfasst am: 24.03.2006, 18:58 Antworten mit Zitat
Ismael
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naja kath kirche und logik ist n widerspruch in sich...

alleine ablass zu verkaufen sagt doch das die nichtmal im ansatz von g'tt wissen geschweige den weg dorthin vermitteln könnten
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BeitragVerfasst am: 25.03.2006, 02:52 Antworten mit Zitat
Hagbard
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Zitat:

naja kath kirche und logik ist n widerspruch in sich


Die katholische Kirche ging schon sher logisch vor. Erstmal war ja jeder nichtgetaufte ein Satanist, musste also getauft werden (gegen Geld natürlich), dazu kamen dann die verschiedenen Ablasse und wer sich dagegen gestellt hat bekam ne Bannbulle.

Zitat:

alleine ablass zu verkaufen sagt doch das die nichtmal im ansatz von g'tt wissen geschweige den weg dorthin vermitteln könnten


Als wäre es den Katholiken damals darum gegangen (also denen, die das sagen hatten)
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BeitragVerfasst am: 25.03.2006, 07:46 Antworten mit Zitat
Ismael
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damit wird doch aber klar das kirche nichts mit glauben im spirituelen sinne zu tun hat
nicht grundsätzlich jedenfalls
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BeitragVerfasst am: 25.03.2006, 09:54 Antworten mit Zitat
muriel
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Ismael hat folgendes geschrieben:
damit wird doch aber klar das kirche nichts mit glauben im spirituelen sinne zu tun hat
nicht grundsätzlich jedenfalls

Hallo? Hier war von Mittelalter die Rede, du schreibst im Präsens.
Kirche heisst doch eigentlich nichts anderes, als dass sich dort Leute treffen, die ähnliche Ansichten in Sachen Glaube haben, eine Glaubensgemeinschaft. Das kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben und auch missbraucht werden. Kommt eben auf die Leute an und die Art und Weise, wie man's macht. Von einem Mega-Negativbeispiel auf "Kirche" allgemein zu schließen ist da glaub ich ein bisschen fehl am Platz.
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BeitragVerfasst am: 25.03.2006, 10:39 Antworten mit Zitat
Ismael
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oh ich habe nichtmal die kath kirche an sich gemeint...
ich sagte kirche allgemein...das ist halt eine institution...
und ich meinte das man wenn man von kirche(n) redet es leider nicht automatisch mit spiritueller entwicklung zu tun hat...


wie kann ein pabst leuten in afrika sagen verhüten ist sünde...
die machen alle kinderchen die verhungern weil sie keine rernähren kann...das istr dann keine sünde...hallo ??? sowas kann sicher nicht g'tt gewollt sein...
nur mal als beispiel
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Die Beschneidung bei Moslems
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