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BeitragVerfasst am: 13.03.2006, 17:50 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Hagbard hat folgendes geschrieben:
Gut, dann magst du mich wirklich nicht. Ich bin nämlich einer dieser bösen Anarchisten



Das sagst alles über dich aus, wundern tuts mich nicht.

Du bist eine Gefahr für Demokratie und Freiheit, wenn du Anarchist bist.

Anarchisten sind nämlich nichts anderes als linke gewaltbereite und kriminelle faschistische Nazis. Das sind rote Rechtsextremisten, die das Zeil haben mit Terror und Gewalt Freiheit und Demokratie zu zerstören.

Und du schämst dich nicht einmal dich so zu definieren, unglaublich.
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BeitragVerfasst am: 13.03.2006, 17:59 Antworten mit Zitat
Aviva
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Der Anarchismus ist eine Weltanschauung, die annimmt, dass die Herrschaft von Menschen über Menschen (Chefs, Führer, Autoritäten, staatliche Herrschaft, jede Form von Hierarchie) nicht gerechtfertigt, unnötig, repressiv und gewaltsam ist, eine Unterdrückung darstellt, und somit aufgehoben werden muss. Im Mittelpunkt stehen Freiheit, Selbstbestimmung, Selbstverwirklichung und Selbstverwaltung der Individuen, die Ausübung von Zwang wird zurückgewiesen.

Der Begriff der Anarchie (griechisch αναρχία - Führerlosigkeit) bezeichnet die Idee einer herrschaftsfreien und gewaltlosen Gesellschaft, in der Menschen ohne politischen Zwang (Macht) und Herrschaft gleichberechtigt und ohne Standesunterschiede miteinander leben und sich so frei entfalten können. Ein Mensch, der nach diesen Idealen lebt oder einer, der eine herrschaftsfreie Gesellschaft anstrebt, wird als Anarchist bezeichnet.

Die daraus resultierenden politischen Denkansätze, die die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit des Staates und des staatlichen Gewaltmonopols bestreiten, bezeichnet man als Anarchistische Theorien.



In den 1970er Jahren wurden die deutsche Rote Armee Fraktion (RAF) und andere als terroristisch geltende Gruppierungen wegen ihrer extremen Militanz, mit der sie bis zur tödlichen Konsequenz für andere und sich selbst gegen Symbolfiguren der herrschenden Staatsgewalt aus Politik, Wirtschaft und Justiz vorging, fälschlich als anarchistisch bezeichnet und angesehen; dabei waren sie nachweislich revolutionär-sozialistisch und nicht anarchistisch ausgerichtet. Vor allem die Berichterstattung über die RAF in den meisten öffentlichen Medien führte zu einer "negativen Besetzung" der Begriffe Anarchie und Anarchismus in Deutschland.


Zuletzt bearbeitet von Aviva am 14.03.2006, 06:22, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 13.03.2006, 18:37 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Der Begünder des politischen Anarchismus war Michail Bakuin, ein russischer Intellektueller aus dem 19. Jhr.

Er propagierte auch das Zeil der "herrschaftsfreien Gesellschaft" und erreicht werden sollte das mit Terror.

Bombenanschläge, gezielte Attentate auf Politiker und Unternehmer, auf Representanten des Staates.

Sowas kann nicht toleriert werden. Das ist faschistischer Terror.
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BeitragVerfasst am: 13.03.2006, 18:43 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Aviva hat folgendes geschrieben:




In den 1970er Jahren wurden die deutsche Rote Armee Fraktion (RAF) und andere als terroristisch geltende Gruppierungen wegen ihrer extremen Militanz, mit der sie bis zur tödlichen Konsequenz für andere und sich selbst gegen Symbolfiguren der herrschenden Staatsgewalt aus Politik, Wirtschaft und Justiz vorging, fälschlich als anarchistisch bezeichnet und angesehen; dabei waren sie nachweislich revolutionär-sozialistisch und nicht anarchistisch ausgerichtet. Vor allem die Berichterstattung über die RAF in den meisten öffentlichen Medien führte zu einer "negativen Besetzung" der Begriffe Anarchie und Anarchismus in der Deutschland.


Die RAF war eine typische faschistische Terrorgruppierung auf der Linken.

Sie war antisemitisch und antizionistisch. Sie arbeitete offen mit palästiensischen Terrororganisatione zusammen und ließ sich in ihren Terrorcamps im Libanon ausbilden. Finazielle Unterstützung bekam sie vom KGB, der sowjetischen Gestapo und der Stasi der DDR, der ostdeutschen Gestapo.

Die RAF-Terroristen waren Kinder von Nazieltern, die Kinder der Tätergeneration und genau wie ihre Eltern in der SA, SS und deutschen Wehrmacht töteten sie Juden. Man kann ganz klar die RAF als rote SA/SS bezeichnen. Und daher ist es auch nicht verwunderlich das heute der füherende Nazi der Deutschlands, Horst Mahler, eine ehemaliges RAF-Mitglied war.

Vom Linksfaschisten zum Rechtsfaschisten. Eine deutsche Terrorkarriere, so kann man Mahlers Werdegang bezeichnen.
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BeitragVerfasst am: 13.03.2006, 18:48 Antworten mit Zitat
Aviva
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Arie-Ben-Kanaan hat folgendes geschrieben:
Der Begünder des politischen Anarchismus war Michail Bakuin, ein russischer Intellektueller aus dem 19. Jhr.

Er propagierte auch das Zeil der "herrschaftsfreien Gesellschaft" und erreicht werden sollte das mit Terror.

Bombenanschläge, gezielte Attentate auf Politiker und Unternehmer, auf Representanten des Staates.

Sowas kann nicht toleriert werden. Das ist faschistischer Terror.


Arie, ich habe auch nie behauptet, daß ich Terror akzeptiere.
Du weißt, daß ich Terror ablehne, sowie jegliche Art von Gewalt.
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BeitragVerfasst am: 13.03.2006, 23:52 Antworten mit Zitat
Hagbard
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@Aviva: Danke für die Richtigstellung.

@Arie: Anarchist, nicht Terrorist.
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BeitragVerfasst am: 15.03.2006, 12:27 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Hagbard hat folgendes geschrieben:


@Arie: Anarchist, nicht Terrorist.


Hast du nicht gelesen was ich schrieb, der politische Anrarchismus den Michail Bakuin begründete, war auf Terrorismus ausgerichtet um verscheidene politische Ordnungen zu zerstören.

Terror anzuwenden in einer Dikatur, besonders in Nazidiktaturen, ist absolut legitim um das Böse, den Nationalsozialismus, zu vernichten.

Terror aber in einer Demokratie anzuwenden ist ein Verbrechen und das tat die RAF, sie wollte eine freiheitliche Demokratie zu Fall bringen und was dann an seine Stelle getreten wäre das hatte man ja in Deutschland schonmal zwischen 1933-45.
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BeitragVerfasst am: 16.03.2006, 01:56 Antworten mit Zitat
Hagbard
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Terror und Gewalt sind in keinem Falle eine Lösung oder ein akzeptabler Weg.

"Der politische Anarchismus", nunja, wie könnte Anarchismus nicht politisch sein? Desweiteren ist die Idee des Anarchismus etwas älter als Michail Bakuin.
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