| emporda |
| Neuling |


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| Anmeldungsdatum: 20.04.2008 |
| Beiträge: 5 |
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| muriel hat folgendes geschrieben: |
| Die Einen können nicht mit dem Glauben leben, die Anderen nicht ohne ihn. Glaube und Spiritualität sind sehr persönliche Angelegenheiten. |
Glauben bedeutet immer Kritik abzuwehren, zu verdammen und Kritik anzugreifen ohne auf deren Inhalt einzugehen – weil demjenigen die geistige Potenz fehlt oder/und reale Fakten zu fiktiven Inhalten als Argument nicht zur Verfügung stehen. Komplexe Zusammenhänge sind nur zu verstehen, wenn man nüchtern darüber urteilen kann ohne emotional involviert zu sein. Gläubige sind geistig zu unflexibel um die Positionen beider Seiten einzunehmen und so Kritik zu verstehen. Glauben ist nicht die Folge schwacher Kritikfähigkeit, sondern die Ursache dafür. Gläubige der werfen der Gegenseite mangelnde Flexibilität vor, mit diesem Trick arbeiten Sekten und geschlossene Denksysteme. Wenn Glauben nur verstanden werden kann, wenn kritiklos daran geglaubt wird, dann ist es Hokuspokus oder Gehirnwäsche. Wie definiert Papst Ratzinger in einem Dokument der RKK „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimt, der...Drohung, Drohung, Drohung“. Allein damit demaskiert sich ein weit verbreiteter Glaube als hirnloser Humbug.
Der psychologische Kern jeder Missionierung ist durch ihre Primitivität nachvollziehbar. Du, Gläubiger, kommst in mein fiktives Himmelreich und entgehst so meiner fiktiven Hölle - bist damit ein Auserwählter - wenn du uns auf Erden großzügig unterstützt. Gottes Gnade muss teuer bezahlt werden. Ob es um Münzen im Klingelbeutel oder das verwaiste Eigentum von 440.000 vertriebenen und ermordeten Hugenotten geht, das ist nur eine Frage des Maßstabs. Das ist das Kerngeschäft von Macht oder einem Gott gefälligen Leben. Geschichtlich gesehen ist es somit gottgefällig alle Ungläubigen zu vernichten, denn Angst vereint und diszipliniert jede Gruppe.
Genozide und Ethnozide beherrschen die Religionsgeschichte aller Zeiten. Das Machtmotiv der „heiligen“ psychopathologischen und/oder soziopathischen Personen des Alten Testaments entgleist oft in paranoide Mordlust und/oder soziopathische Perversionen, die besonders dem biblischen Gott zu eigen ist und als dessen allmächtige Eigenschaft von der blinden Masse verherrlicht wird. Ereignisse der letzten Jahrzehnte haben eindeutig bewiesen, wie gefährlich religiöse und sekuläre Gruppen für Anhänger und Menschen unter ihrem Einflußbereich sind. Gehirnwäsche, Mishandlungen, Vergewaltigungen, Selbstmorde, paramilitairisches Training, Waffenschmuggel, Einflussnahme auf Regierungen, internationaler Terrorismus und andere Verbrechen werden Anführern und Mitgliedern dieser Sekten begründet zugeschrieben.
Kreationistische Gruppen, Sekten und anerkannte Amtskirchen unterscheiden sich nur in ihrer soziologischer Definitionen, Unsitten wie sexuelle Widerlichkeiten und Abartigkeiten sind in allen Gruppierungen zu finden. Die religiöse Sexuallehre ist vom psychologischen als auch vom psychopathologischen Standpunkt sektiererisch abartig bis krank. Es wäre an der Zeit.derartigen pathologischen Unsinn aus der Erziehung, den Kindergärten, den Vorschulen und den Schulen zu verbannen, was aber den Nachwuchs an einfältigen Gläubigen mindert und den Gotteshausierern Macht und Einkommen nimmt. Das wird deswegen mit vielen Scheinargumenten bekämpft. Die Selbsterhöhung als eine von Gott auserwählte Nation, Gruppe oder Person ist eine paranoide, menschenrechtsfeindliche und hassförderliche Haltung. Diesen Steinzeitkult zu modernisieren scheitert an der Dogmatisierung des Glaubens, der fehlenden Flexibilität und dem Unvermögen der Gläubigen sich über die psychopathologische Zwanghaftigkeit ihres Handelns klar zu werden.
Junge Menschen lernen schnell die Werte und Regeln der Gesellschaft, in der sie leben und erkennen auch wo sie diesem Ansprüch nicht genügen. Zur Bewältigung der Komplexe wird in umgedrehter Rollenverteilung darüber geredet. Wer prahlt wie sehr er seine Frau springen läßt, der hat längst das Zepter abgegeben. Wer prahlt wie wichtig er und wie hilflos der Chef ohne ihn ist, der sortiert allenfalls Akten in der Registratur. Wer mit fundierten Kenntnissen prahlt und mit abstrakten Begriffen um sich wirft, der versagt bei fast allen Wissensprüfungen. Wer ständig auf Menschen mit abweichendem Sexualverhalten schimpft und abstrakte Moralwerte idealisiert, der versagt genau darin und sucht sprachlos um Hilfe. Religiöse Fanatiker mit ihrem primitiven Denkschema urteilen blind nach dem oberflächlichem Gehabe ihrer Gefolgschaft und machen dann diese Leute wegen ihrer Prahlereien als überragende Moralisten zu Leitfiguren.
Nur so ist zu erklären, dass der US-Parteivorsitzende (Tom DeLay) und Bibelmoralist der kriminellen Geldwäsche schuldig wird, dass der US-Senator (Larry Craig) als Kämpfer gegen Homosexualität auf einer Schmuddeltoilette fremden Männern Geld bietet ihm den Pimmel zu lutschen, dass ein US Abgeordneter (Tom Foley) und Aktivist für missbrauchte Kinder mit Minderjährigen im Sex-Chat erwischt wird oder ein politisch tätiger Kirchenführer (Ted Haggard) über Jahre heimlich Callboys unterhält, während zu Hause Frau und Kinder ahnungslos glückliche Familie spielen. Nur so ist es zu verstehen, dass in der RKK etwa zu 60 % der Priester schwul sind und etwa 6 % – 8 % kriminell pädophil. Priester brauchen sich nicht auf Schmuddeltoiletten rumzudrücken, das Angebot an Ministranten, Chorknaben und Wehrlosen ist riesig und ständig neu, notfalls sorgt der Bischof oder Kardinal für Verschwiegenheit und Versetzung. Nach der Glaubenskongreation ist Kirchenrecht höherrangig als Menschenrecht, Grundgesetz, Straf- und Bürgerecht, deswegen hat kein Bischof einen Grund zu bedauern oder sich schuldig zu fühlen. |
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