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| Anmeldungsdatum: 22.10.2005 |
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WASHINGTON - Die US-Regierung hat ihren Bürgern alle Geschäfte mit der Hamas-geführten Palästinenserregierung verboten. Geschäfte mit der Regierung von Ministerpräsident Ismail Hanija seien künftig nur mit einer Ausnahmegenehmigung erlaubt.
Dies geht aus einem bekannt gewordenen Dokument des Handelsministeriums hervor. Das Verbot gelte für die "Überweisung, Auszahlung, Abhebung, Ausfuhr oder anderen Handel mit Guthaben, an denen die Palästinensische Autonomiebehörde ein Interesse hat".
Ausgenommen seien Geschäftskontakte der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und UNO, hiess es in dem Dokument. Die Anordnung droht mit Sanktionen, sollten die Vorgaben verletzt werden. Im Falle von Geschäften mit der Hamas werden Strafen auch Bürgern angedroht, die nicht aus den USA sind.
Hamas-Regierungschef Ismail Hanija bezeichnete die USA und die EU als eine "unheilige Allianz", deren finanziellen Druck sich seine Bewegung aber nicht beugen wolle. Er sprach vor Zehntausenden von Anhängern, die in den Strassen von Gaza gegen die Kürzung von Hilfen aus Europa und Amerika protestierten.
Die Hamas sammelt Spenden von Unterstützern inzwischen auf dem Konto einer ägyptischen Bank, die von dem französischen Institut Societe General kontrolliert wird. Viele Banken vermieden aus Angst vor US-Sanktionen Geschäfte mit der Hamas-Regierung, sagten Diplomaten.
SDA-ATS
http://www.swissinfo.org/ger/international/ticker/detail/USA_verbieten_Buergern_Geschaefte_mit_Palaestinenserregierung.html?siteSect=143&sid=6631488&cKey=1145047585000 |
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