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Die Kippa
BeitragVerfasst am: 31.10.2005, 06:36 Antworten mit Zitat
Aviva
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Die Kippa/ Pl. Kippot (auch Jarmulke, Jarmulka, Yarmulka genannt) ist eine im Judentum bekannte Kopfbedeckung.

Dabei handelt es sich um ein kleines kreisförmiges Stück Stoff oder Leder, oft reich verziert, das den Hinterkopf bedeckt und manchmal mit einer Metallklammer an den Haaren befestigt ist. Üblich ist die Kippa für Männer beim Gebet, manchmal auch überhaupt an allen Gebetsorten wie beim Synagogenbesuch oder auf jüdischen Friedhöfen. Ursprünglich bestand keinerlei Gebot für Männer, beim Beten den Kopf zu bedecken, weder im biblischen Gesetz noch in den Auslegungen des Talmud. Erst in der Neuzeit wurde dies üblich (16./17. Jahrhundert). Der Brauch wird örtlich verschieden gehandhabt, eine Rolle spielt auch, welcher Strömung des Judentums der Gläubige angehört. Nichtjüdischen Fremden und Gästen wird stets empfohlen, sich einfach dem Brauch der Gemeinde anzupassen, bei der sie zu Gast sind. Statt der Kippa kann auch jede andere Kopfbedeckung (Mütze, Hut) denselben Zweck erfüllen.

In Israel gibt oft Form und Farbe der Kippa über den religiösen, politischen und auch parteipolitischen Hintergrund ihres Trägers Auskunft.

Nicht verwechseln darf man die Kippa mit dem Pileolus, dem Käppchen, das hohe katholische Würdenträger tragen.
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BeitragVerfasst am: 31.10.2005, 13:44 Antworten mit Zitat
Robbi P.
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Wir hatten mal in einem anderen Forum darüber diskutiert, ob jede Kopfbedeckung zulässig sei. Einer antwortete darauf, ein Sturzhelm sei nicht zu empfehlen Mr. Green

Es gibt übrigens Reformgemeinden, insbesondere in den USA, in denen keine Kippoth getragen werden.

Siehe auch hier:

Kopfbedeckung (Kippa)
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BeitragVerfasst am: 31.10.2005, 13:59 Antworten mit Zitat
Aviva
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Das Tragen von Kopftüchern bei jüdisch-orthodoxen Frauen finde ich sehr schön.
Alleine das Wickeln ist eine Kunst.
Das Wickeln eines Kopftuchs dauert bis zu 2 Stunden.
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BeitragVerfasst am: 10.01.2006, 21:17 Antworten mit Zitat
Schoscha
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Naja, das kommt ganz auf die Region an... in Israel gibt es schon sehr viele Frauen, die ein Kopftuch tragen. Hier ist es leider nicht so üblich, man wird immer als Hippie angesehen, wenn man es doch tut. Bzw. letzten Sommer war das Kopftuch, und zwar das gewickelte, auch bei einigen Nichtjüdinnen hip, die sahen dann tatsächlich aus wie Frauen, die man in Jerusalem sehen kann... Gute Nacht
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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 20:23 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Aviva hat folgendes geschrieben:
Das Tragen von Kopftüchern bei jüdisch-orthodoxen Frauen finde ich sehr schön.
Alleine das Wickeln ist eine Kunst.
Das Wickeln eines Kopftuchs dauert bis zu 2 Stunden.


Eine Frau sollte ihre Haare nicht bedecken, dann sieht sie irgendwie älter aus.

Haare sind sehr erotisch bei Frauen.
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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 20:51 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Yael hat folgendes geschrieben:
Mister Arie, es geht um Religion nicht um Sex.


Es ging um Kopfbedeckungen bei Frauen. Finde ich nicht toll.
Das zeigt das Religionen egal welche, zumindestens die monotheistischen Religionen sehr lust und sexfeindlich sind. Ich frage mich warum?
Das ist auch das Problem das ich als linker Jude mit orthodoxen Juden habe, sie kapseln sich zu sehr vom Leben ab. Das selbe gilt für fundamentalistische Christen und Muslime, total spießig und mittelalterlich, besonders ich Punkto Rolle der Frau, sexuellen Fragen, wie Abtreibung und Verhütung. Da gibt es eine unheilige Allianz zwischen den reaktionären Kräften, zwischen Papst, Ayatollahs und orthodoxen Rabbinern.
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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 20:54 Antworten mit Zitat
Ismael
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warum soltle eine (das ist für mich nicht unwichtig) verheiratete frau einem anderen mann als ihren ehemann erotisch wirken ?
(umgekehrt selbstverstädnlich auch ! also auch der ehemann ist davon nicht ausgenommen)

natürlich immer auf freiwilliger basis !
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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 21:00 Antworten mit Zitat
Aviva
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Ich glaube, es liegt an den verschiedenen Strömungen im Judentum.
Orthodox, Liberal und Konservativ.
Wie in jeder anderen Religion auch.
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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 21:03 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Ismael hat folgendes geschrieben:
warum soltle eine (das ist für mich nicht unwichtig) verheiratete frau einem anderen mann als ihren ehemann erotisch wirken ?
(umgekehrt selbstverstädnlich auch ! also auch der ehemann ist davon nicht ausgenommen)

natürlich immer auf freiwilliger basis !


Warum sollte sie oder er das nicht? Menschen sind sexuelle Wesen, warum sollte man, auch wenn man in einer Beziehung ist, andere nicht erotisch und anziehend finden? Es muß ja nicht zum äußersten kommen, zum Ehebruch, obwohl wenn man sich über eine offene Beziehung verständigt, wäre das auch nicht schlimm. Das ist halt heute so und das ist auch gut so, auch wenn die religiösen Spießer und Moralapostel sich darüber aufregen.
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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 21:16 Antworten mit Zitat
Ismael
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yael schrieb :

"Du bist eben keine Frau, um merken zu können, wie angenehm es sein kann, wenn einige Männer dann eben nicht mehr schmierig und lüstern Frauen ansehen. Insofern kann es dafür als Schutz dienen. Grundsätzlich tragen nur verheiratete Frauen eine Kopfbedeckung. "

exakt das meinte ich mit meinem post oben , um das zu vermeiden
darum ist auch das kopftuch für die frau im islam
ich bin aber der meinung das die frau das allerdings selbst entscheiden sollte..(auf den islam bezogen )
kein zwang in der religion sage ich immer...
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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 21:27 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Yael hat folgendes geschrieben:


Du bist eben keine Frau, um merken zu können, wie angenehm es sein kann, wenn einige Männer dann eben nicht mehr schmierig und lüstern Frauen ansehen.


Sorry aber nicht jeder Mann schaut lüstern und schmirig eine Frau an. Ich schau attraktiven Frauen hinterher aber nicht lüstern, sie merken das gar nicht wenn ich hinterherschaue. Was soll dabei sein,
Im übrigen sollte jeder anständige Mann einem anderen der einer Frau geifern hinterschaut ein Ohrfeige geben, sowas macht man nicht, das macht man dezent.



Zitat:

Aber da deine Abneigung gegenüber Religion viel zu groß ist, kannst du das wohl nicht mehr objektiv berurteilen. So sehe ich das.


Das liegt einfach daran das mein Dad, der aus einer orthodoxen jüdischen Familie stammt, mir so einiges geschildert hat aus seiner Kindheit und Jugend und die war ziemlich streng und daher hat er sich auch von der Orthodoxie gelöst.
Das heißt aber nicht das ich nicht objektiv gegenüber Religionen bin, ich sehe das nur realistisch.
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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 21:46 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Yael hat folgendes geschrieben:


PS: Orthodoxie ist ja sowieso nicht gleich Orthodoxie, auch hier gibt es Strömungen.
Realistisch ist für jeden etwas anderes. Dem einen ist die Religion sehr wichtig, dem anderen nicht. Wichtig dabei ist nur der gegenseitige Respekt und die Akzeptanz.


Also bei der Verwandschaft meines Dads habe ich wenig Respekt und Akzeptanz gegenüber meiner Lebensweise erfahren.

Wo ist die Akzeptanz gegenüber anderen, z.B gegenüber einer lesbischen Tochter, denn eine der Schwestern meines Dads ist lesbisch und als die das ihren Eltern, meine Großeltern, sagte haben die sie verstoßen. Toller Respekt, das eine Kind verstoßen, weil es Frauen liebt.
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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 22:12 Antworten mit Zitat
Schoschana
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Yael hat folgendes geschrieben:
.
Wenn du so vehement gegen Religion bist, ist es für deine Familie vielleicht deswegen so schwierig deinen Weg einigermaßen zu akzeptieren. Aber du benimmst dich auch nicht gerade respektvoll religiösen Menschen gegenüber, so dass eine Ablehnung von religiöser Seite durchaus verständlich ist.


Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Wie soll die eine Seite Toleranz zeigen, wenn die andere sich so ablehnend verhält?

Für mich ist Toleranz keine Einbahnstrasse ...

Zitat:
Aber wenn du nichts von Religion hälst, wäre es vielleicht besser, sich dazu nicht mehr so ablehnend zu äußern, denn der Thread heißt ja "Jüdische Religion". Ich möchte nicht, dass man hier alles nur verteidigen muss, denn so macht es echt keinen Spaß.


Das kann ich sehr gut nachvollziehen.
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BeitragVerfasst am: 12.01.2006, 22:16 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Yael hat folgendes geschrieben:


Wenn du so vehement gegen Religion bist, ist es für deine Familie vielleicht deswegen so schwierig deinen Weg einigermaßen zu akzeptieren. Aber du benimmst dich auch nicht gerade respektvoll religiösen Menschen gegenüber, so dass eine Ablehnung von religiöser Seite durchaus verständlich ist.


Ich kann akzeptieren das Meschen religiös sind, aber ich möchte nicht missioniert werden. Gerade Ultraorthodoxe sind sehr intolerant.

Zitat:


Aber wenn du nichts von Religion hälst, wäre es vielleicht besser, sich dazu nicht mehr so ablehnend zu äußern, denn der Thread heißt ja "Jüdische Religion". Ich möchte nicht, dass man hier alles nur verteidigen muss, denn so macht es echt keinen Spaß.


Von mir aus mußt du nichts verteidigen. Ich kann Religionen akzeptieren, nur müssen Religionen auch akzeptieren das es Atheisten gibt.

Religionsfreiheit bedeutet nämlich auch Freiheit von der Religion.
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BeitragVerfasst am: 13.01.2006, 08:57 Antworten mit Zitat
Ismael
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wenn sich die atheisten dann in einem RELIGIONS thread evtl etwas zurückhaltender äussern würde....

Wink
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Die Kippa
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