| Hagbard |
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| Anmeldungsdatum: 08.03.2006 |
| Beiträge: 379 |
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Das glaube ich nicht, dass sich Logik auf sich selbst stützt. Und sie hat was mit der Realität zu tun, in der sie gilt.
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Definitives Nein, da in der Logik alles nach belieben definiert werden kann, und dann einfach mit den Regeln der Logik hantiert wird. Natürlich definiert man meist die Aussagen realitätsnah, dies ist dann aber wieder angewandte Logik.
Beispiel: Aussage A := Die Erde ist eine Scheibe, die von vier (oder fünf) Elephanten getragen wird, die auf einer riesigen Schildkröte durchs All fliegt.
An sich ist diese Aussage, wenn als "wahr" definiert eben "wahr", auch wenn viele Menschen dagegen protestieren würden.
| Zitat: |
Du sagst: Werte sind nicht absolut, sondern bekommen ihre Gültigkeit durch menschliche Beurteiler.
Alle Werte beziehen sich auf die Welt oder auf ein g'ttliches Wesen, und auf diesem Umweg wieder auf die Welt. Welt = Mensch, Tier.
Nimmst du jetzt die Beurteiler weg, nämlich den Menschen, und auch G'tt, an den du ja nicht glaubst, dann fallen nicht nur die weg, die die Maßstäbe zur Beurteilung festlegen, sondern auch die, an denen etwas falsch gemacht werden kann, außer den Tieren und dir selbst. Und da du selbst immer da bist, bleibt auch Beurteiler Gewissen immer da.
Werte gibt es zwar nicht ohne Beurteiler, theoretisch, aber praktisch werden sie auch nicht gebraucht ohne Beurteiler, weil damit auch sowohl "Täter" als auch "Opfer" wegfallen, und einfach nichts da ist, an dem man etwas falsch machen kann.
Gesellschaft und Werte wirken also GEGENSEITIG aufeinander, bzw. bedingen sich. Absolute Werte (die ohne Anwesenheit von G'tt, Menschen, Tieren gelten würden) gibt's nur deswegen nicht, weil sie für diese allein überhaupt da sind und nur um derentwillen existieren. Genauso wie im Weltall z.B. das Gesetz der Schwerkraft nicht gilt. Aber auf dem geschlossenen System Erde schon. Und da wird sie auch nur gebraucht und ist sehrwohl logisch.
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Klares Ja. Es geht hier ja auch nicht darum, dass es in der Realität keine Werteoder Ethik gäbe, sondern darum, dass sie nicht objektiv, da vom Subjekt erschaffen, sind. Es geht hier eben "nur" um die Theorie, wie gesagt, (reine) Logik hat keinen Realitätsbezug.
| Zitat: |
Das ist sicher sinnvoll und hilft, alles genau zu durchdenken, aber geht nur bis zu einem bestimmten Grad. Sowas kann ich machen, wenn es um bestimmte Gesichtspunkte geht, z.B. bestimmte religiöse Ansichten, aber nicht wenn es um so kranke Menschenrechtsverletzungen geht. In so ein Hirn muss man sich doch nicht einfühlen können.
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Solange man den nötigen Abstand beibehält, kann man sich auch da hineinversetzen. Es ist halt nur äußerst förderlich für die Objektivität.
@Arie:
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Unglaublich, totale Verharmlosung des Holocaust.
Der Holocaust war schlimmer als alles andere.
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Ich sehe in meinem Beitrag, bzw dem von dir zitierten Auszug, keinerlei Wörter die eine Relation andeuten. Und ohne Relation keine Verharmlosung (als spezielle Relation) => Schwachsinn |
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