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USA: Ärger um den schwulen Prinzen
BeitragVerfasst am: 28.04.2006, 14:23 Antworten mit Zitat
muriel
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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 376




Es waren zwei schwule Königskinder

Für konservative US-Eltern ist die Sache klar: Ein Prinz braucht eine Prinzessin, so war es immer, so soll es bleiben. Ein Lehrer in Massachusetts indes las Grundschülern ein Märchen vom schwulen Prinzen Bertie vor. Jetzt hat die Schule mächtig Ärger.

Bild: http://www.gmx.net/images/024/2248024,h=207,pd=2,w=207.jpg
wieso lässt sich das eigentlich partout nicht als Bild anzeigen?)

So gehe das nicht weiter: Zweimal sei sie in seinem Alter schon verheiratet gewesen, nörgelt Prinz Berties Mutter. Und so geht Bertie auf Brautschau. Viele Prinzessinnen werden ihm vorgestellt, bis er schließlich sein Glück findet und sich verliebt - in den Prinzen Lee. Auf der letzten Seite des Kinderbuches "King & King" küssen sich die beiden Königskinder, ihre Lippen sind allerdings dezent hinter einem roten Herzen versteckt.

Dieses "schwule Märchen" entfacht derzeit in den USA eine kleinen Kulturkampf, eine heftige Debatte über Schulunterricht und die Bürgerrechte von Homosexuellen. Und das ausgerechnet im liberalen Massachusetts, dem einzigen US-Staat, in dem die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern legal ist. Der Auslöser: Vor einigen Wochen wagte es ein Lehrer der Joseph-Estabrook-Grundschule in Lexington nahe Boston, das Märchen von den schwulen Prinzen seinen siebenjährigen Schülern vorzulesen - ohne deren Eltern vorab zu warnen.

Der Fall beschäftigt die Medien USA-weit, und er wird jetzt auch die Gerichte beschäftigen. Denn heute wollen zwei Elternpaare Klagen einreichen. "Abscheulich und anrüchig" nannte Brian Camenker von der Parents Right Coalition, einer konservativen Elternrechtsgruppe in Massachusetts, die Episode in Lexington. Camenker ist sicher, dass die Schule ein Gesetz gebrochen hat: Seit 1996 sind Schulen in Massachusetts verpflichtet, Eltern über Sexualkundeunterricht ihrer Sprösslinge zu informieren. "Keine Frage - das war eine Übertretung", so Camenker.

Quelle: http://www.gmx.net/de/themen/beruf/bildung/schule/2248022,cc=0000000559000224802211Cg0T.html
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BeitragVerfasst am: 28.04.2006, 14:46 Antworten mit Zitat
Hagbard
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Stammuser

Offline
Anmeldungsdatum: 08.03.2006
Beiträge: 379




Sind die noch ganz dicht? Ich frage mich, ob die es auch als "Sexualkundeunterricht" ansehen würde, wenn es ein heterosexuelles Märchen gewesen wäre. Ich hoffe mal, dass die Gerichte in den USA das auch so sehen und dementsprechend handeln.
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USA: Ärger um den schwulen Prinzen
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