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Sarahs blaue Augen
BeitragVerfasst am: 02.05.2006, 16:59 Antworten mit Zitat
Aviva
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Antisemitismus war in der Türkei lange Zeit eine Randerscheinung. Doch in islamistischen und nationalistischen Milieus florieren mittlerweile auch antisemitische Verschwörungstheorien - und finden von dort ihren Weg bis nach Deutschland

Von DANIEL BAX
und MICHAEL KIEFER

Als der türkische Film "Tal der Wölfe" im Januar hierzulande in die Kinos und ins Gerede kam, sorgte vor allem sein unverhohlen antisemitischer Subtext für Irritationen. In der Nebenfigur des jüdischen Arztes, der irakischen Opfern die Nieren entnimmt, um sie an Kunden in New York, London und Tel Aviv zu verkaufen, zeichnete er eine solch plumpe Karikatur des raffgierigen Juden, der über Leichen geht, wie man sie vielleicht in einem Nazi-Propagandafilm, aber kaum in einem türkischen Mainstream-Kassenschlager erwartet hätte.

Dabei galt die Türkei bislang als ein Land, das relativ frei von Antisemitismus zu sein schien. In diese Kerbe schlugen auch die beiden Drehbuchautoren Raci Sazmaz und Bahadir Özdener, als sie bei ihrer Pressekonferenz in Berlin alle Vorwürfe weit von sich wiesen und das traditionell gute Zusammenleben von Türken und Juden in der Türkei betonten.

Damit spiegelten sie die öffentliche Wahrnehmung in der Türkei, die sich ihrem Selbstbild nach sogar als ausgesprochen judenfreundlich begreift. Tatsächlich bildete der Antisemitismus im Osmanischen Reich wie in der modernen Türkei die meiste Zeit bloß eine Randerscheinung. Während die Juden in Europa Pogrome und Rechtlosigkeit erdulden mussten, bot der osmanische Sultan vor fünfhundert Jahren den sephardischen Juden Zuflucht, die nach der katholischen Rückeroberung aus Spanien vertrieben wurden. Auf diese Einwanderung geht bis heute die jüdische Minderheit in der Türkei zurück. Im Zweiten Weltkrieg verhielt sich die aus den Trümmern des Osmanischen Reichs hervorgegangene Republik weitgehend neutral und gewährte Flüchtlingen aus Nazi-Deutschland Asyl, darunter dem Komponisten Paul Hindemith, dem Architekten Bruno Taut und dem späteren SPD Bürgermeister von Berlin, Ernst Reuter. Und bis heute pflegt die Türkei eine enge Zusammenarbeit mit Israel, vor allem im militärischen Bereich.

Es wäre verwunderlich, wenn der bisweilen übersteigerte türkische Nationalismus, der sich von inneren und äußeren Feinden umstellt wähnt, ausgerechnet vor den Juden, dem Feindbild aller Nationalismen, Halt gemacht hätte. So kam es etwa in den Vierzigerjahren in Thrakien, dem europäischen Zipfel der Türkei, auch zu antijüdischen Ausschreitungen, doch dies blieb die Ausnahme. In den letzten Jahren aber haben antisemitische Publikationen in der Türkei in gewissen Kreisen eine unheimliche Konjunktur bekommen: Während türkische Übersetzungen der "Protokolle der Weisen von Zion" vor allem unter Islamisten Verbreitung finden, erfreut sich Hitlers "Mein Kampf" - auf Türkisch "Kavgam" - bei nationalistisch gesinnten Jugendlichen, die sich zu Gruppierungen wie den Grauen Wölfen hingezogen fühlen, großer Beliebtheit.

Der neueste Renner sind Bücher, die vor einer Unterwanderung der Türkei durch die so genannten Dönme warnen. Mit Dönme werden die Anhänger des ehemaligen Rabbiners von Izmir, Sabbatai Zwi, und deren Nachfahren bezeichnet. Dieser hatte sich vor über 300 Jahren zum neuen Messias erklärt und damit Juden aus ganz Europa angelockt. Doch als er im Jahre 1666 verhaftet und vom Sultan zum Tode verurteilt wurde, traten er und seine Gefolgsleute zum Islam über.

In die jüdische Geschichte ging Sabbatai Zwi als "falscher Messias" ein. Die Nachfahren seiner Anhänger aber wurden noch in der modernen Türkei als Kryptojuden misstrauisch beäugt und angefeindet, weil sie bestimmte jüdische Rituale und Gewohnheiten beibehalten haben sollen. Tatsächlich sind Nachfahren dieser Dönme unter engagierten Publizisten, liberalen Politikern und linken Journalisten stark vertreten gewesen. Von ihren Gegnern wurde ihnen deshalb immer wieder unterstellt, sie hätten eine geheime Agenda, trügen Verschwörungsabsichten oder stünden im Dienste des israelischen Staates. Selbst der Republikgründer Atatürk, dessen Geburtsstadt Saloniki einst eine Hochburg der Dönme gewesen sein soll, bleibt von solchen Anwürfen nicht verschont. Ein Klüngel aus Freimaurern und Konvertiten habe ihn geleitet, als er das Kalifat abgeschafft und die moderne, säkulare Türkei gegründet habe, behaupten radikale Islamisten.

Lange Zeit waren solche wirren Fantasien allenfalls an den radikalislamischen oder ultranationalistischen Rändern des politischen Spektrums zu finden. Doch auch die nationalistische Linke zeigte sich dafür anfällig. Der Boom entsprechender Publikationen hat dazu geführt, dass deren krude Thesen in den Mainstream einsickern. So behauptet der ehemalige Linksradikale und heutige Professor Yalcin Kücük, die Umtriebe prominenter Dönme aufzudecken, und nennt dabei auch Namen. Der aktuelle türkische Außenminister Abdullah Gül nahm die Vorwürfe immerhin so ernst, dass er sie öffentlich dementieren ließ. Und auch der Populärhistoriker Soner Yalcin führt in seinen pseudowissenschaftlichen Werken die Verdrängung des Islams sowie die proisraelische Außenpolitik der Türkei auf den Einfluss von Sabbataisten zurück. Yalcin fungierte dem "Tal der Wölfe"-Team übrigens als Berater.

In Teilen der türkischen Bevölkerung wachsen solche Verschwörungstheorien offenbar auf fruchtbarem Boden. Das liegt auch an einer tief greifenden Verunsicherung durch die wirtschaftlichen und weltpolitischen Entwicklungen der letzten Jahre sowie die schwierigen Beitrittsverhandlungen mit der EU, die am eigenen Selbstverständnis nagen. Paradoxerweise ist es gerade die Liberalisierung, die den nationalistischen Kräften in der Türkei Auftrieb gibt.

Dabei ist der Antisemitismus in der Türkei in erster Linie ein europäischer Import - was sich schon daran erkennen lässt, dass er sich vor allem auf Übersetzungen einschlägiger Schriften aus Europa stützt. Er ist auch weitgehend ein "Antisemitismus ohne Juden", da er sich nicht direkt gegen die zahlenmäßig ohnehin kleine Minderheit der Juden in der Türkei richtet, sondern eher gegen imaginierte äußere Feinde. Seine Folgen können dennoch tödlich sein: Das zeigte sich nicht erst durch die brutalen Selbstmordanschläge auf zwei Synagogen in Istanbul am 15. November 2003, denen 57 Menschen zum Opfer fielen. Schon früher war die im Stadtteil Beyoglu gelegene Neve-Schalom-Synagoge als größtes jüdisches Gotteshaus der Türkei Ziel von Anschlägen gewesen. Und Mitte der Neunzigerjahre, als die innenpolitische Gewalt in der Türkei eskalierte, gab es auch Attentate auf jüdische Geschäftsleute und Intellektuelle.

Dennoch ist Antisemitismus in der Türkei kein Thema öffentlicher Debatten und war es selbst nach den blutigen Attentaten auf die Synagogen in Istanbul nicht. Erst in jüngster Zeit haben türkische Intellektuelle, etwa in der sozialistischen Zeitschrift Birikim oder im liberalen Intelligenzblatt Radikal, auf das Problem aufmerksam gemacht. Inzwischen ist das Phänomen aber auch nicht mehr zu übersehen.

Von einer neuen Qualität kündete etwa die TV-Serie "Sahras blaue Augen", die im Sommer 2005 im Abendprogramm des islamistischen Fernsehsenders TV 5 ausgestrahlt wurde. Die siebenteilige Reihe spielt im israelisch besetzten Westjordanland und erzählt die fiktive Geschichte des israelischen Generals Yitzhak Cohen, der für seinen an den Rollstuhl gefesselten und erblindeten Sohn Theodor dringend ein neues Augenpaar benötigt. Israelische Soldaten, die sich als UN-Mitarbeiter verkleidet haben, besuchen daraufhin eine palästinensische Schule. Unter dem Vorwand, die Kinder auf Augenkrankheiten zu untersuchen, wird die kleine Zahra in der letzten Folge ihrem Großvater entrissen und ins Krankenhaus gebracht, wo ihr die Augen entnommen und dem kranken Theodor eingepflanzt werden. Als ihr Bruder von dem grausamen Organraub erfährt, beschließt er, ein Selbstmordattentat zu verüben.

Man könnte das als degoutanten Horrortrash abtun, wäre die propagandistische Absicht nicht so offensichtlich. Denn Israel und den Juden wird hier ein kranker und parasitärer Charakter angedichtet, dessen Überleben nur durch die Ausbeutung einer intakten und gesunden Gemeinschaft - in diesem Fall der Palästinenser - gesichert werden kann. Bezeichnenderweise wurde die Serie vom iranischen Fernsehsender Sahar 1 produziert. Der türkische Kanal TV 5, der dem Islamistenführer Necmettin Erbakan nahe steht und sich durch seine streng religiöse Ausrichtung von anderen Programmen in der Türkei abhebt, hat die Serie auf Türkisch übersetzt; und über Satellit kann man diesen Sender auch in Europa empfangen.

Inzwischen wird "Filistinli Zehranin Gözleri", so der türkische Titel, auch auf DVD vertrieben. Beim türkischen Internetportal ankebut.net kann man den kompletten Film sogar kostenlos downloaden. Dort erfährt der Interessent auch, wie die Serie von der bisherigen Kundschaft beurteilt wurde: Unter den mehr als 100 Mails aus Deutschland, Frankreich, Holland und anderen europäischen Ländern überwiegt große Zustimmung.

Erst vorige Woche wurde publik, dass die DVDs von "Sahras blaue Augen" auch auf einer Buchmesse auf dem Gelände einer Moschee in Berlin-Kreuzberg angeboten wurden, neben anderen antisemitischen und islamistischen Publikationen. Das zeigt, dass der türkische Antisemitismus längst nicht mehr nur in der Türkei ein Problem ist. Zwar ließen die Veranstalter der Buchmesse, die zum Umkreis der fundamentalistischen Milli Görüs gehören, das inkriminierte Material sofort entfernen. Doch man sollte sich keine Illusionen darüber machen, welche Verbreitung es dennoch finden dürfte. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass solch offener Antisemitismus unter türkischen Migranten viel freier zirkulieren kann, als dies unter deutschen Neonazis möglich wäre. Für die deutsche Polizei, aber auch für hiesige Bildungsinstitutionen und Lehrer an deutschen Schulen ist das eine Herausforderung, auf die sie noch nicht so recht vorbereitet scheinen.

taz vom 2.5.2006, S. 15, 336 Z. (TAZ-Bericht), DANIEL BAX / MICHAEL KIEFER
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BeitragVerfasst am: 02.05.2006, 17:23 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Der Antisemitismus unter Türken ist ähnlich stark oder auch nicht stark wie uner allen Völkern.

Z.B ist der Begründer der faschistischen MHP, ein Bewunderer Adolf Hitlers und Leugner des Holocaust gewesen. Hitlers "Mein Kampf" oder andere faschistische Dre-cksliteratur kann in der Türkei frei verkauft werden.

Unter jungen Türken in Europa breitet sich der Antisemitismus auch immer mehr aus.

Wehret den Anfängen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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BeitragVerfasst am: 02.05.2006, 20:55 Antworten mit Zitat
Ruediger
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Antisemitismus ist bereits im Koran zu finden.
Hitler-Befürworter in fremden Ländern gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Deswegen sollten sich die betroffenen Länder wie Türkei, Russland und co ein Beispiel an Deutschland nehmen, wie wir das Problem erkannt haben und es bis heute erfolgreich bekämpfen.
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BeitragVerfasst am: 02.05.2006, 23:23 Antworten mit Zitat
Hagbard
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Zitat:

Hitlers "Mein Kampf" oder andere faschistische Dre-cksliteratur kann in der Türkei frei verkauft werden.


Wie auch in den USA oder GB (da es nur in Deutschland auf Grund der Rechte nicht vertrieben wird, allerdings nicht verboten ist).

Zitat:

Antisemitismus ist bereits im Koran zu finden.


Wie auch in der Bibel.

Also dieses ganze Anti-islamisitsche Gefasel ist doch mittlerweile kaum noch besser als das antisemitische anderer. Es gab und wird immer Antisemiten in allen Kulturen geben (wobei das Judentum größtenteils ausgenommen werden kann ^^). Und mal im Ernst, hätte sich hier ein Thread gefunden, wenn in "Sarahs blaue Augen" ein Iraner oder Afghane oder Spanier der böse gewesen wäre, der raffgierig das Augenlicht stiehlt (oder wie in "Tal der Wölfe" Organe verhökert)? Ich finde es doch sehr problematisch, dass es eine sehr geringe Hemmschwelle für den Vorwurf des Antisemitismus gibt (wobei ich nicht bestreite, dass diese Beispiele antisemitisch sind). Einfach mal darüber nachdenken, was gewesen wäre, wenn es sich dabei nicht um Juden gehandelt hätte, sondern um jemand anderen, wäre die Aufregung gleich groß???
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BeitragVerfasst am: 03.05.2006, 07:53 Antworten mit Zitat
Ismael
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Ruediger hat folgendes geschrieben:
Antisemitismus ist bereits im Koran zu finden.


auch im neuen testament ....
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BeitragVerfasst am: 03.05.2006, 13:26 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Ruediger hat folgendes geschrieben:
Antisemitismus ist bereits im Koran zu finden.
Hitler-Befürworter in fremden Ländern gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Deswegen sollten sich die betroffenen Länder wie Türkei, Russland und co ein Beispiel an Deutschland nehmen, wie wir das Problem erkannt haben und es bis heute erfolgreich bekämpfen.


lustig
Das ist jetzt echt Satire. Wo wird in Deutschland denn das Naziproblem bekämpft? In Postsdam etwa? Ja hat man gesehen wie zwei braune rechte Nazizecken einen wehrlosen Schwarzen zusammenschlugen.
Oder bei den Progromen in den 90er Jahren wo faschistische kulturlose Nazibarbaren Progrome gegenüber Ausländern veranstalteten, wie in Mölln, Solingen, Rostock, Hoyerswerda usw usf.

20% der deutschen Wahlbevölkerung sind Nazis, nach Untersuchungen des VVN-BdA. Das sind 12 Millionen der erwachsenen Bevölkerung. 12 Millionen Nazis in Deutschland, Deutsche wie eingebürgerte Immigrannten, dazu kommen noch nicht die Nazis in Deutschland die noch einen ausländischen Paß haben.

Nichts ist erkannt, gelöst und bekämpft in Deutschland.
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BeitragVerfasst am: 03.05.2006, 13:32 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Hagbard hat folgendes geschrieben:



Also dieses ganze Anti-islamisitsche Gefasel ist doch mittlerweile kaum noch besser als das antisemitische anderer. Es gab und wird immer Antisemiten in allen Kulturen geben (wobei das Judentum größtenteils ausgenommen werden kann ^^).


Leider nicht, es gibt genügend Juden die sich mit Nazis verbünden und zu jüdischen Selbsthassern wie Norman Finkelsch-wein und Gerrad Menuhin sieht.

Verräter sondergelichen sind das.


Zitat:

Und mal im Ernst, hätte sich hier ein Thread gefunden, wenn in "Sarahs blaue Augen" ein Iraner oder Afghane oder Spanier der böse gewesen wäre, der raffgierig das Augenlicht stiehlt (oder wie in "Tal der Wölfe" Organe verhökert)? Ich finde es doch sehr problematisch, dass es eine sehr geringe Hemmschwelle für den Vorwurf des Antisemitismus gibt (wobei ich nicht bestreite, dass diese Beispiele antisemitisch sind). Einfach mal darüber nachdenken, was gewesen wäre, wenn es sich dabei nicht um Juden gehandelt hätte, sondern um jemand anderen, wäre die Aufregung gleich groß???


Schlimm wäre es dann auch, aber der Antisemitismus ist noch viel schlimmer, weil die Verbrechen am jüdischen Volk so grausam und schlimm waren.
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BeitragVerfasst am: 03.05.2006, 15:01 Antworten mit Zitat
Hagbard
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Zitat:

20% der deutschen Wahlbevölkerung sind Nazis, nach Untersuchungen des VVN-BdA


Und denen soll man gauben? Die hätten ohne Nazis doch keine Existenzberechtigung mehr, also würde ich mit solchen Zahlen vorsichtig sein.
Zumal, wie definiert der VVn-BdA den "Nazi? Bei Arie z.B. wären ja ein Großteil der Menschen Nazis. Statistiken über die Größe einer Gruppe sollte man sich nie von deren Gegner holen.

Zitat:

Postsdam etwa? Ja hat man gesehen wie zwei braune rechte Nazizecken einen wehrlosen Schwarzen zusammenschlugen.


Was so bitteschön noch nicht erwiesen ist.

Zitat:

Wo wird in Deutschland denn das Naziproblem bekämpft?


Bekmpft wird s ja wohl offensichtlich, inwiefern dieser Kampf Früchte trägt ist eine andere Sache.

Zitat:

Leider nicht, es gibt genügend Juden die sich mit Nazis verbünden und zu jüdischen Selbsthassern wie Norman Finkelsch-wein und Gerrad Menuhin sieht.


Deswegen schrieb ich "Großteil des Judentums", da ich denke, dass faschistische Juden eher eine Minderheit sind (ich hoffe, dass ich diesmal nicht zu naiv bin ^^). Zu Norman G. Finkelstein muss ich sagen, dass ich ein Buch von ihm gelesen habe und einige seiner Thesen in der Realität bestätigt sehe. Vieles konnte ich in Ermangelung von genügend Wissen leider nicht überprüfen. Nur wäre mal eine Vorurteilsfreie Bewertung wirklich erfrischend hier, insbesondere von dir, Arie.

Zitat:

Schlimm wäre es dann auch, aber der Antisemitismus ist noch viel schlimmer, weil die Verbrechen am jüdischen Volk so grausam und schlimm waren.


Aber hätte sich jetzt jemand so echauffiert, wenn es sich nicht um Juden gehandelt hätte? Ich meine wohl eher nicht, was natürlich zur Frage führt: warum?
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BeitragVerfasst am: 03.05.2006, 15:27 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Hagbard hat folgendes geschrieben:


Und denen soll man gauben? Die hätten ohne Nazis doch keine Existenzberechtigung mehr, also würde ich mit solchen Zahlen vorsichtig sein.


Ja dehnen kann man glauben, denn der VVN-BdA wurde 1945 von Menschen gegründet die gerade aus den KZs und Gefängnissen der Nazis kamen und die heutigen Antifaschisten sind in deren Geiste erzogen

Zitat:

Zumal, wie definiert der VVn-BdA den "Nazi? Bei Arie z.B. wären ja ein Großteil der Menschen Nazis. Statistiken über die Größe einer Gruppe sollte man sich nie von deren Gegner holen.


Die definieren Nazisein so wie es ist. Nazis sind Rassisten, vorallem Antisemiten, die sich zum Ziel setzen das jüdische Volk in einem Holocaust auszurotten so wie es NPD und DVU, Hamas, Al-Kaida und sonstige Naziverbrecher tun.

Obendrein sind Nazis geldgierig, sind kulturlos, gewalttätig, aggressiv, primitiv und bildungsfern. Sie pöbeln rum und saufen nur und plündern die sozialen Sicherungssysteme aus.





Zitat:


Deswegen schrieb ich "Großteil des Judentums", da ich denke, dass faschistische Juden eher eine Minderheit sind (ich hoffe, dass ich diesmal nicht zu naiv bin ^^).


Sehr naiv, faschistische Juden sind leider keine Minderheit wie man in Israel bei den letzten Wahlen sehen konnte. Das heißt sie haben zum Glück nicht die Mehrheit, sie sind mir schon zu viel.

Als faschistisch kann man jetzt nach der Abspaltung Kadimas, dehn Likud unter Netanjahu bezeichnen sowei "Israel Beitanu" von Avigdor Liberman, zusammen haben die beiden 23 Sizte von 120.
Das ist viel, zum Glück nicht die Mehrheit.

Zitat:

Zu Norman G. Finkelstein muss ich sagen, dass ich ein Buch von ihm gelesen habe und einige seiner Thesen in der Realität bestätigt sehe. Vieles konnte ich in Ermangelung von genügend Wissen leider nicht überprüfen. Nur wäre mal eine Vorurteilsfreie Bewertung wirklich erfrischend hier, insbesondere von dir, Arie.


Also wenn du dehn Holocaustleugner und jüdischen Selbsthasser und Neonazifreund Finkelsch-wein, bejubelst, wirds aber echt kritisch.
Dieser trotzkistisch-faschistische Schmierfink und Nestbeschmutzer ist in meinen Augen ein widerlicher ekelhafter Mistkerl.

Alles was der von sich gegeben hat ist nichts anderes als übelste antisemitsche und anzizionistische Hetze im Stile des "Stürmers".

Der Mossad sollte sich diesem Verräter mal annehmen.
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BeitragVerfasst am: 03.05.2006, 15:43 Antworten mit Zitat
Hagbard
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Zitat:

Ja dehnen kann man glauben, denn der VVN-BdA wurde 1945 von Menschen gegründet die gerade aus den KZs und Gefängnissen der Nazis kamen und die heutigen Antifaschisten sind in deren Geiste erzogen


Ich wäre bei sowas immer vorsichtig.

Zitat:

Die definieren Nazisein so wie es ist. Nazis sind Rassisten, vorallem Antisemiten, die sich zum Ziel setzen das jüdische Volk in einem Holocaust auszurotten so wie es NPD und DVU, Hamas, Al-Kaida und sonstige Naziverbrecher tun.

Obendrein sind Nazis geldgierig, sind kulturlos, gewalttätig, aggressiv, primitiv und bildungsfern. Sie pöbeln rum und saufen nur und plündern die sozialen Sicherungssysteme aus.


Gut, dass so eine Ansicht nichts verallgemeinert.

Zitat:

Also wenn du dehn Holocaustleugner und jüdischen Selbsthasser und Neonazifreund Finkelsch-wein, bejubelst, wirds aber echt kritisch.


Also ich habe in seinem Buch "Die Holocaust-Industrie" keine Verleugnung des Holocausts entdecken können. Könntest du solche Vorwürfe bitte auch belegen?

Aber warum gehst du eigentlich nie auf die wichtigsten Fragen, die ich stelle ein?
Hier ist sie nochmal, damit du weißt, was ich meine:

Aber hätte sich jetzt jemand so echauffiert, wenn es sich nicht um Juden gehandelt hätte? Ich meine wohl eher nicht, was natürlich zur Frage führt: warum?
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BeitragVerfasst am: 03.05.2006, 15:52 Antworten mit Zitat
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Hagbard hat folgendes geschrieben:


Ich wäre bei sowas immer vorsichtig.


Da ich selber Mitglied beim VVN-BdA weis ich es.


Zitat:

Gut, dass so eine Ansicht nichts verallgemeinert.


Antifaschisten verallgemeinern nie.

Zitat:

Also ich habe in seinem Buch "Die Holocaust-Industrie" keine Verleugnung des Holocausts entdecken können. Könntest du solche Vorwürfe bitte auch belegen?


Er hat behauptet das der Jüdische Weltkongreß, Israel und die zionistischen Organisationen weltweit, "Profit" aus dem Holocaust schlagen würden. das sit einfach nur noch widerlich so eine verbrecherische antisemitische Lüge zu verbreiten.
Im übrigen leugnet er dehn Holocaust wenn er mit Holocaustleugnern verkehrt und das tut er, er ist der Vorzeigeautor der Neonaziszene, der islamistischen Terrorgruppen und aller sonstigen Amerika und Israelhasser.

Zitat:

Aber warum gehst du eigentlich nie auf die wichtigsten Fragen, die ich stelle ein?
Hier ist sie nochmal, damit du weißt, was ich meine:

Aber hätte sich jetzt jemand so echauffiert, wenn es sich nicht um Juden gehandelt hätte? Ich meine wohl eher nicht, was natürlich zur Frage führt: warum?


Was soll ich darauf eingehen, ich kenne doch deine Absicht, du willst doch wieder nur suggestieren das Juden angeblich bevorzugt werden in der Gesellschaft als andere. Glaubst du ich laß mich von dir in die Falle locken. Ich kenne deine Absicht.
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BeitragVerfasst am: 03.05.2006, 16:12 Antworten mit Zitat
Hagbard
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Zitat:

Da ich selber Mitglied beim VVN-BdA weis ich es.


Na dann können die ja nur die Wahrheit sagen ^^

Zitat:

Antifaschisten verallgemeinern nie.


Was hast du nochmal geschrieben? Achja:
"Obendrein sind Nazis geldgierig, sind kulturlos, gewalttätig, aggressiv, primitiv und bildungsfern. Sie pöbeln rum und saufen nur und plündern die sozialen Sicherungssysteme aus."

Schön, dass Antifaschisten nicht verallgemeinern...

Zitat:

Er hat behauptet das der Jüdische Weltkongreß, Israel und die zionistischen Organisationen weltweit, "Profit" aus dem Holocaust schlagen würden. das sit einfach nur noch widerlich so eine verbrecherische antisemitische Lüge zu verbreiten.
Im übrigen leugnet er dehn Holocaust wenn er mit Holocaustleugnern verkehrt und das tut er, er ist der Vorzeigeautor der Neonaziszene, der islamistischen Terrorgruppen und aller sonstigen Amerika und Israelhasser.


Wenn er aber schreibt, der WJC oder die JCC schlügen Profit aus dem Holocaust, wie kann er dann gleichzeitig den Holocaust leugnen? Naja, Arie, der Herr des Nonsense...

Zitat:

Was soll ich darauf eingehen, ich kenne doch deine Absicht, du willst doch wieder nur suggestieren das Juden angeblich bevorzugt werden in der Gesellschaft als andere. Glaubst du ich laß mich von dir in die Falle locken. Ich kenne deine Absicht.


Dü könntest z.B. darlegen, dass ich mich irre, bzw. könntest du es versuchen. Desweiteren möchte ich nicht "[...]nur suggestieren das Juden angeblich bevorzugt werden in der Gesellschaft [...]", sondern dass DU das Leid eines Juden über das Leid anderer stellst, DU sie demnach "bevorzugst".
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BeitragVerfasst am: 03.05.2006, 17:17 Antworten mit Zitat
Ruediger
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Zitat:
Antifaschisten verallgemeinern nie.


Besonders interessant finde ich die Bemerkung "Sie plündern die Sozalsysteme aus." Wie so manch Türke zum Beispie?

Na ja, da ich zunehmend der festen Überzeugung bin, dass du zu der Sorte der Antifaschisten nicht gehörst (man beachte, wie du über Islamisten, Araber, Deutsche und neuerdings auch Franzosen herziehst und sie verallgemeinerst), ist dein Wissen eher Blindheit auf dem rechten Auge. Es gibt ja auch Menschen, die alles nur schwarz-weiß sehen oder rot-grün.
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BeitragVerfasst am: 03.05.2006, 18:10 Antworten mit Zitat
Aviva
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@ Arie

Dein Zitat:Obendrein sind Nazis geldgierig, sind kulturlos, gewalttätig, aggressiv, primitiv und bildungsfern. Sie pöbeln rum und saufen nur und plündern die sozialen Sicherungssysteme aus.

Manche mögen wohl so sein, aber ansonsten ist dem nicht so.
Hier irrst Du leider.
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