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| Anmeldungsdatum: 22.10.2005 |
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Nusa Dua (Reuters) - Der Iran lässt sich nach den Worten seines Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad nicht mit Drohungen zur Kooperation im Atomstreit zwingen.
Außer Israel sei der Iran mit jedem Land zum Dialog bereit, sagte Ahmadinedschad am Rande eines Gipfeltreffens acht moslemischer Schwellenländer am Samstag in Indonesien. Dies könne jedoch nicht unter der Androhung von Gewalt geschehen.
Ahmadinedschad kündigte zugleich an, dass sich der Iran bei seiner Zusammenarbeit mit anderen Staaten auf dem Gebiet der Atomtechnik an die Bestimmungen des Atomwaffensperrvertrages und der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA halten werde. Es gebe für niemanden einen Grund, wegen des iranischen Atomprogramms nervös zu sein. "Alle wissen zu 100 Prozent, dass das Nuklearprogramm im Iran vollkommen friedlich ist." Sein jüngster Brief an US-Präsident George W. Bush habe nichts mit dem Programm zu tun gehabt, fügte Ahmadinedschad hinzu.
Die USA und die Europäische Union (EU) vermuten, dass der Iran sein Atomprogramm für den Bau von Waffen nutzen will. Der Iran bestreitet dies, hat mit falschen oder unzureichenden Angaben zu seinem Atomprogramm das Misstrauen der Staatengemeinschaft aber nicht ausräumen können. Die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates beauftragten Deutschland, Frankreich und Großbritannien, dem Iran ein Verhandlungspaket mit Anreizen zum Einlenken und Maßnahmen im Falle einer weiteren Verweigerung der Zusammenarbeit vorzulegen. |
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