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| Anmeldungsdatum: 22.10.2005 |
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Die Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger (IPAHB) hat für Donnerstag zu einer Demonstration gegen den geplanten Bau einer Moschee in diesem Berliner Stadtteil aufgerufen.
Der Protestzug soll um 19.00 Uhr in der Tiniusstraße/ Ecke Prenzlauer Promenade starten. Die Veranstalter erwarten 1500 Teilnehmer.
Die Interessengemeinschaft will auch Transparente gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit mitführen, um eine Beteiligung der NPD an dem Protest zu verhindern. Dazu sei ein Kooperationsgespräch mit der Polizei geführt worden, hieß es.
Am 5. Juli hat das Bezirksamt Pankow zu einer Gesprächsrunde zum geplanten Neubau der Ahmadiyya Muslim Gemeinde unter anderem mit einem evangelischen Pfarrer, einem muslimischen Imam, den Vorsitzenden der Ahmadiyya Gemeinde sowie des Jüdischen Kulturvereins eingeladen.
Eigentlich sollte der Bauantrag für das Gotteshauses mit einem 12 Meter hohen Minarett bereits seit Anfang Juni eingereicht sein. Doch müsse das Grundstück neu vermessen werden, weil das Katasteramt keine Daten darüber habe, sagte Saeed Gessler von der Bundes-Zentrale der Gemeinde in Frankfurt. Der Antrag soll nun Anfang Juli eingereicht werden.
Der Verfassungsschutz hält die Gemeinde für friedlich. Für den Neubau hatte die Ahmadiyya Muslim Gemeinde aus dem Bezirk Reinickendorf in der Tiniusstraße ein früheres Industriegelände gekauft. Es wäre der erste Moscheebau im Ostteil Berlins. Die Bürgerinitiative gegen den Moscheebau wird von der Berliner CDU unterstützt.
Das Bürgerbegehren gegen einen Moschee-Neubau ist nach Angaben des Bezirks auch im zweiten Anlauf verfassungswidrig. Das Ziel des Begehrens verstößt weiterhin gegen das Neutralitätsgebot des Staates und die Religionsfreiheit, sagte Bezirksbürgermeister Burkhard Kleinert (Linkspartei) am Donnerstag.
Stand: 29.06.2006 13:50
http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news4411297.html |
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