| Ruediger |
| Elite-Stammuser |



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| Anmeldungsdatum: 01.05.2006 |
| Beiträge: 561 |
| Wohnort: Münster |
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| Aviva hat folgendes geschrieben: |
| Ruediger hat folgendes geschrieben: |
| Außerdem weiß sie, dass das Kopftuch nichts an deutschen Schulen zu suchen hat. Sie weiß einfach, dass eben nicht alle Menschen gleich sind. |
Ruediger,
vergiß bitte nicht, daß wir in Deutschland die Religionsfreiheit haben. |
Religionsfreiheit ja, aber nicht zum Nachteil anderer.
Das Deutsche Grundgesetz sichert die Religionsfreiheit in Art. 4 GG:
| Zitat: |
Das Kopftuchtragen in Schulen gehört Deiner Meinung nach verboten.
Meinst Du jetzt Muslima, die das Lehramt ausüben oder auch muslemische Schülerinnen? |
Sowohl als auch, denn ist das Kopftuch in einer modernen aufgeklärten Gesellschaft ein Zeichen der Unterdrückung der Frau und somit eine Provokation und ein Zeichen der Integrationsverweigerung.
| Zitat: |
Der genaue Text lautet:
„Jeder Mensch hat Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein oder in Gemeinschaft mit anderen in der Öffentlichkeit oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung eines Ritus zu bekunden.“ |
Diese darf sich jedoch nicht in Fundamentalismus, Unterdrückung, Intoleranz, Morddrohungen und Hass gegenüber den westlichen Grundwerte äußern.
| Zitat: |
Dein letzter Satz schlägt dem Fass den Boden aus.
Ist es Deine Meinung oder die der Politiker, daß nicht alle Menschen gleich sind?
§ Art.3 GG
Gleichheit aller Menschen
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. |
Leider gibt es viel zu viele Menschen, die meinen, dass ein kleines Taschenbuch über dem Grundgesetz und der Verassung steht. Diese Menschen gehören hier nicht her.
| Zitat: |
| (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. |
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.[/quote]
Der Mensch unterscheidet sich in seiner Kultur, in seiner Religion und der Methode, diese auszuleben. Die Wertvorstellungen sind verschieden. Wie langweilig wäre die Welt, wenn alle Menschen gleich wären. |
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