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Aviva-Forum » Antisemitismus allgemein » Neues Testament Wurzel des Antisemitismus? - Umfrage
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Neues Testament Wurzel des Antisemitismus? - Umfrage
BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 13:34 Antworten mit Zitat
muriel
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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 376




In einem anderen Thread hat Konrad geschrieben, das Neue Testament sei die Wurzel allen Antisemitismus.

Ich mache mal ein neues Thema auf, weil es in das andere nicht richtig reinpasst. Hier der Link: http://avivakostenlose.kostenloses-forum.org/viewtopic.php?t=553&start=15&mforum=avivakostenlose

Mich würde mal interessieren, wie die anderen darüber denken, und an was ihr eure Meinung festmacht. Es ist ein interessantes und nicht einfaches Thema.

Ich werde wahrscheinlich erst nächste Woche wieder dazukommen, was zu schreiben.

LG Muriel
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BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 13:47 Antworten mit Zitat
Ismael
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Beiträge: 693




mal lapide gelesen ?

is n guter ansatz zum thema Smile
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BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 14:56 Antworten mit Zitat
muriel
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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 376




Wink
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BeitragVerfasst am: 27.02.2006, 22:08 Antworten mit Zitat
muriel
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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 376




Hi Nadia,

Zitat:
Seine Werke identifizieren ihn als christlichen Theologen. Die Inhalte seiner Diskurse machen sich an chritlichen Themen fest und das ist im Judentum ohne Bedeutung.

Soweit ich weiss war er Prof. für Neues Testament, die logische Folgerung ist, dass seine Themen für Christen wesentlich interessanter sind als für Juden. Das macht ihn aber noch nicht zu einem christlichen Theologen. Oder wird ein Christ, der Judaistik studiert und über das Judentum redet damit auch gleich zum Juden?
Obwohl sich Pinchas Lapide immer um einen "jüdisch-christlichen Dialog" bemüht hat, hat er sich klar vom Christentum abgegrenzt, besonders indem er explizit sagte, dass Jesus für ihn nicht der Messias sei.

Zitat:
Wie die meisten Theologen dieser Orientierung bedient er sich des Judentums um Chritliches zu "erläutern".

Es macht durchaus Sinn, im Judentum Antworten auf ungeklärte Fragen in der Interpretation des Neuen Testaments zu suchen. Schließlich wurde es in diesem Kontext verfasst.

Zitat:
Das ist ohne Sinn im Judentum.

Richtig, aber für das Christentum halte ich seine Bücher für bedeutungsvoll. Ich denke auch nicht, dass es seine Absicht war, sich mit seinen Studien über das Neue Testament an Juden zu wenden.

Liebe Grüße,

Muriel
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BeitragVerfasst am: 28.02.2006, 06:25 Antworten mit Zitat
Aviva
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Beiträge: 1824
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Hier ein noch ein Link:
http://avivakostenlose.kostenloses-forum.org/viewtopic.php?t=61&mforum=avivakostenlose
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BeitragVerfasst am: 28.02.2006, 07:54 Antworten mit Zitat
muriel
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Anmeldungsdatum: 17.01.2006
Beiträge: 376




Hallo Nadia

nadia hat folgendes geschrieben:
Achtung! logischer Fehler:
Zitat:
Das macht ihn aber noch nicht zu einem christlichen Theologen.
Zitat:
Oder wird ein Christ, der Judaistik studiert und über das Judentum redet damit auch gleich zum Juden?
Einerseits sagst Du: "christlicher Theologe" und andererseits "Jude". Niemand wird durch ein Judaistikstudium Jude.

Das war auf ein Zitat von dir bezogen, in dem du Pinchas Lapide als "christlichen Theologen" bezeichnet hast.
Wenn jemand "christlich" ist, ist er normalerweise auch Christ. Ein christlicher Theologe ist ein Theologe, der eine christliche Konfession hat. Einen Juden, der das Christentum bzw. genauer das Neue Testament studiert hat, würde ich nicht als christlichen Theologen bezeichnen. Das ist irgendwie sehr zweideuting.
Ich hätte auch sagen können "wird er damit zum jüdischen Theologen?", war mir aber nicht sicher, ob es sowas überhaupt gibt, bzw. ob man das im Judentum so nennen kann. Klär mich eben mal auf.

Zitat:
Zitat:
Obwohl sich Pinchas Lapide immer um einen "jüdisch-christlichen Dialog" bemüht hat, hat er sich klar vom Christentum abgegrenzt, besonders indem er explizit sagte, dass Jesus für ihn nicht der Messias sei.
Wozu dann die ganze Mühe?

Die Antwort steht doch schon in dem Zitat. Er war um einen Dialog bemüht. Man kann etwas studieren und sich damit auseinander setzen, ohne es gleich zu glauben. Das sind zwei paar Stiefel.

Zitat:
Jetzt mal was zu Konrad. Er hat von Luther gesprochen.

Dazu etwas Lektüre
http://ursulahomann.de/MartinLutherUndDieJuden/

Das sind mir für den Moment zu viele Themen auf einmal.

LG Muriel
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Re: Neues Testament Wurzel des Antisemitismus? - Umfrage
BeitragVerfasst am: 17.03.2006, 15:26 Antworten mit Zitat
Arie-Ben-Kanaan
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Beiträge: 1082
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muriel hat folgendes geschrieben:
In einem anderen Thread hat Konrad geschrieben, das Neue Testament sei die Wurzel allen Antisemitismus.

Ich mache mal ein neues Thema auf, weil es in das andere nicht richtig reinpasst. Hier der Link: http://avivakostenlose.kostenloses-forum.org/viewtopic.php?t=553&start=15&mforum=avivakostenlose

Mich würde mal interessieren, wie die anderen darüber denken, und an was ihr eure Meinung festmacht. Es ist ein interessantes und nicht einfaches Thema.



Ja, würde ich auch so sehen. Jeder andere Antisemitismus baut auf den christlichen Antisemitismus auf.
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BeitragVerfasst am: 18.03.2006, 07:46 Antworten mit Zitat
Ismael
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Anmeldungsdatum: 28.10.2005
Beiträge: 693




nadia hat folgendes geschrieben:
Ismael hat folgendes geschrieben:
mal lapide gelesen ?

is n guter ansatz zum thema Smile
Kommt ganz auf das Thema an... Manche missionarisch orientierten Christen bemühen Lapide, weil er Jude war. Seine Werke identifizieren ihn als christlichen Theologen. Die Inhalte seiner Diskurse machen sich an chritlichen Themen fest und das ist im Judentum ohne Bedeutung. Wie die meisten Theologen dieser Orientierung bedient er sich des Judentums um Chritliches zu "erläutern". Das ist ohne Sinn im Judentum.


nur weil er genau das versucht zu revidieren machtihn das nicht zu einem "verräter"
lapide ist jude und stellt das hervor , genau wie er jeschua ausschliesslich in dem licht betrachtet...

es geht ihm genau wie mir nur darum zu sehen
jeschua war nicht nur heiden prediger , sondern jude druch und druch
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BeitragVerfasst am: 18.03.2006, 14:32 Antworten mit Zitat
.k
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Anmeldungsdatum: 04.02.2006
Beiträge: 67




nadia hat folgendes geschrieben:
Ismael hat folgendes geschrieben:
mal lapide gelesen ?

is n guter ansatz zum thema Smile
Kommt ganz auf das Thema an... Manche missionarisch orientierten Christen bemühen Lapide, weil er Jude war. Seine Werke identifizieren ihn als christlichen Theologen. Die Inhalte seiner Diskurse machen sich an chritlichen Themen fest und das ist im Judentum ohne Bedeutung. Wie die meisten Theologen dieser Orientierung bedient er sich des Judentums um Chritliches zu "erläutern". Das ist ohne Sinn im Judentum.


Viele Texte wurden falsch übersetzt und werden im Christentum falsch interpretiert.
Pinchas Lapide erläutert die Text aus jüdischer Sicht, dadurch ergeben sie einen ganz anderen Sinn.

Durch die Bücher von Pinchas Lapide, Martin Buber, Schalom Ben-Chorin, Abraham J. Heschel stelle ich mittlerweile im Christentum vieles in Frage.
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Neues Testament Wurzel des Antisemitismus? - Umfrage
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